13. Igensdorfer Poetry Slam
Dichterwettstreit
- Applausspitzenreiter Richard König (vorne Mitte) mit Yasmin Harms, Sylvia Brunner, Ludwig3nein4, Moderator Oliver Walter, Daniel Wagner und Jürgen Gajowski vom AKVI (von links).
- Foto: Sabine Büssert
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Zum inzwischen 13. Mal fand am Samstag der Igensdorfer Poetry Slam statt – dieses Jahr erstmals in der gut gefüllten Lindelberg Kulturhalle statt. Oliver Walter, Vorsitzender des Nürnberger Kulturschock e.V. und selbst Poetry Slammer, führte als Moderator durch den Dichter-Wettstreit. Sechs geladene Teilnehmer traten mit ihren selbstverfassten Texten zum Wettbewerb an, fünf mehr oder weniger Freiwillige im Publikum hatten die Aufgabe einer Jury übernommen.
Ludwig3nein4 stellte Integration als Fabel dar, Daniel Wagner aus Heidelberg hatte als junger Vater die Problematik der Kindererziehung mitgebracht, Richard König erklärte dem Publikum was er kann (oder auch nicht kann). Yasmin Harms gestand dem Publikum ihre Sucht nach Büchern, die dazu führt, dass sie nie mehr umziehen kann. Cinja Gluch trat feinfühlig für Kinderrechte ein und Sylvia Brunner verarbeitete in einem berührenden Text den Tod eines nahestehenden Menschen. Jury und Publikum wählten Richard König, Cinja und Sylvia Brunner ins Finale, wo Richard König seinen „Standard” für eine mögliche Partnerin darlegte, Cinja über Selbstfürsorge sprach und Sylvia Brunner von der „Stillen Post im Kopf” erzählte.
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Im Finale kürte das Publikum per „Applausometer” Richard König zum Sieger. Von Jürgen Gajowski, dem Vorstand des veranstaltenden alternativen Kulturvereins Igensdorf AKVI, durfte er als symbolische Prämie einen Six-Pack Weißenoher Hanf-Bier entgegennehmen.
Autor:wochenblatt - Redaktion aus Eckental |
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