Heroldsberg besonders schwer getroffen
Schweres Unwetter über dem wochenblatt-Land
- „Land unter“ in Heroldsberg
- Foto: Peter Will
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Mehrere schwere Gewitterzellen sind am Dienstagabend, 14. Juli, von Westen nach Osten über die Region gezogen. Sturm, Starkregen und Hagel lösten mehr als 200 Feuerwehreinsätze aus. Besonders stark betroffen war Heroldsberg. Weitere Einsatzschwerpunkte lagen in Kalchreuth und Eckental.
- Führungskräfte der Kreisbrandinspektion und mobile Unterstützungsgruppen koordinierten und priorisierten die Einsätze.
- Foto: FW Kalchreuth
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Bäume knickten um, Äste stürzten auf Fahrbahnen und zahlreiche Keller sowie Gebäudeteile liefen voll Wasser. Teilweise mussten Straßen durch die Wälder rund um Heroldsberg komplett gesperrt werden. Wegen der vielen gleichzeitig eingehenden Notrufe wurde eine Flächenlage ausgerufen. Führungskräfte der Kreisbrandinspektion und mobile Unterstützungsgruppen koordinierten und priorisierten die Einsätze.
- Die Eckentaler Drehleiter in Kalchreuth bei der Sicherung von Teilen, die sich durch die Windböen gelöst hatten.
- Foto: FW Eschenau
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Im Kraftshofer Forst wurde ein 54-jähriger Pedelec-Fahrer aus dem Landkreis Nürnberger Land von einem umstürzenden Baum erfasst und darunter begraben. Die Anfahrt und die Bergung gestalteten sich wegen der extremen Wetterlage schwierig. Die Arbeiten bargen auch Gefahren für die Rettungskräfte. Der Mann konnte schließlich geborgen werden. Er wurde in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen.
- Umgestürzte Bäume blockierten wichtige Verkehrswege.
- Foto: Feuerwehr Kalchreuth
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In Kalchreuth arbeiteten die Einsatzkräfte innerhalb von rund viereinhalb Stunden etwa 25 Einsatzstellen ab. Sie pumpten vollgelaufene Keller aus und beseitigten umgestürzte Bäume. Auch der Keller des Feuerwehrhauses lief voll. Auf der Straße nach Neunhof mussten Bäume und Äste entfernt werden.
- Foto: Feuerwehr Kalchreuth
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Wenige Meter hinter dem Kalchreuther Bahnhof kam die Gräfenbergbahn wegen eines umgestürzten Baumes zum Stehen. Feuerwehrkräfte unterstützten die Fahrgäste beim Verlassen des Zuges und richteten in der nahe gelegenen Schulturnhalle eine Sammelstelle ein.
- Wegen eines umgestürzten Baumes mussten die Fahrgäste der Gräfenbergbahn auf freier Strecke aussteigen – unterstützt von der Feuerwehr.
- Foto: Feuerwehr Kalchreuth
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An der Bewältigung der Unwetterschäden waren praktisch sämtliche Feuerwehren beteiligt. Die Einsatzkräfte pumpten Keller aus, räumten Straßen frei, sicherten lose Gegenstände auf Hausdächern und beseitigten Äste, die abzustürzen drohten.
Autor:wochenblatt - Redaktion aus Eckental |
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