Banken spenden für Lebensretter
Neue Defibrillatoren für Groß- und Kleingeschaidt

Marco Schwemmer (rechts), Marktbereichsleiter der Vereinigten Raiffeisenbanken Heroldsberg, Heroldsbergs Bürgermeister Jan König (mitte) und Geschäftsstellenleiter der Sparkasse Heroldsberg, Mathias Rümler (links), bei der Spendenübergabe in Groß- und Kleingeschaidt, wo die Defibrilatoren bereits an den Feuerwehrhäusern installiert wurden.
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  • Marco Schwemmer (rechts), Marktbereichsleiter der Vereinigten Raiffeisenbanken Heroldsberg, Heroldsbergs Bürgermeister Jan König (mitte) und Geschäftsstellenleiter der Sparkasse Heroldsberg, Mathias Rümler (links), bei der Spendenübergabe in Groß- und Kleingeschaidt, wo die Defibrilatoren bereits an den Feuerwehrhäusern installiert wurden.
  • Foto: J. Müller
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An den Feuerwehrhäusern in Groß- und Kleingeschaidt gibt es seit Kurzem jeweils einen öffentlich zugänglichen „Automatisierten Externen Defibrillator“ (AED). Damit erweitert der Markt Heroldsberg sein Netz an „Defis“: Einer ist schon länger am Rathaus installiert, seit September 2020 gibt es zusätzlich noch einen am Feuerwehrhaus in Heroldsberg.

Warum Defis so wichtig sind

Mit einem Automatisierten Externen Defibrillator (AED) können auch medizinische Laien bei lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen (Kammerflimmern) schnelle und wichtige Hilfe leisten und den Herztod verhindern.

Die Geräte sind in der Handhabung denkbar einfach für jedermann zu bedienen. Folgt man der Anleitung mit Bildern und Sprachansagen, kann man nichts falsch machen. Das Gerät erklärt dem Benutzer detailliert, was zu tun ist. Außerdem erkennt es, wenn keine Wiederbelebung notwendig ist, weil der Patient beispielsweise nur bewusstlos ist und nicht in Lebensgefahr. Der Gschaader Dorftreff wird – sofern es die Pandemielage wieder erlaubt – Interessierten eine kurze Schulung mit diesem lebensrettenden Gerät anbieten.

Anregung aus der Bevölkerung

Die Anregung für einen AED kam vom Gschaader Dorftreff. Daraufhin entschied die Gemeinde, gleich für beide Ortsteile jeweils ein Gerät zu besorgen. Insgesamt 7.000 Euro hat die Anschaffung der beiden Defis gekostet.

„Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle an die beiden Geldinstitute“, sagte Bürgermeister Jan König bei der offiziellen Spendenübergabe vor Ort. Finanzielle Unterstützung erhielt die Gemeinde nämlich von den örtlichen Geschäftsstellen der Sparkasse und Vereinigten Raiffeisenbanken in Form einer Spende in Höhe von jeweils 1.750 Euro. Die verbleibenden 3.500 Euro trägt die Gemeinde.

Noch vor ein paar Jahren gab es in unserer Gegend kaum öffentlich zugängliche AEDs, wie Bürgermeister König erzählt. „Wir haben jetzt ein ganz gutes Netz“ freut er sich beim Ortstermin. Die beiden Defis in Groß- und Kleingeschaidt sind, genauso wie die AEDs im Kernort, bereits bei den Leitstellen registriert. In der kommenden Woche sollen sie noch auf Online-Such-Plattformen registriert werden.

Autor:

wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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