Bildungsreise der Jungen Union Mittelfranken
Zu Gast in Budapest

Beim European Institute of Innovation and Technology (EIT) in Budapest beschäftigte sich die Delegation mit der europäischen Innovationsförderung und der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Forschung. | Foto: Privat
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Im September reiste eine Delegation der Jungen Union (JU) Mittelfranken unter Leitung ihres Bezirksvorsitzendenund Bundestagsabgeordneten Dr. Konrad Körner in die ungarische Hauptstadt Budapest. Auf dem Programm standen hochkarätige politische Gespräche, spannende Einblicke in den historischen Regierungswechsel sowie die großen Herausforderungen, vor denen Ungarn bei der Ausarbeitung einer neuen Verfassung und der Stärkung demokratischer Strukturen steht.

Politischer Umbruch und europäische Zusammenarbeit

Im Mittelpunkt der Bildungsreise stand der direkte Austausch über die politische Entwicklung Ungarnsund die Zukunft Europas. Besonders beeindruckend war dabei der Blick auf die politischen Veränderungen nach dem Regierungswechsel im Frühjahr 2026. Im Budapester Büro der Hanns- Seidel-Stiftung traf die Delegation auf junge ungarische Parlamentsabgeordnete der Tisza-Partei. Im Vordergrund der Gespräche standen insbesondere die Erfahrungen aus dem zurückliegenden Wahlkampf und die erfolgreiche Mobilisierung zahlreicher Unterstützer, die maßgeblich zum politischen Umbruch in Ungarn beigetragen hatte. Darüber hinaus berichteten die Abgeordneten von den großen Herausforderungen, vor denen die neue Regierung steht: von der Ausarbeitung einer neuen Verfassung bis hin zur nachhaltigen Stärkung demokratischer Strukturen und rechtsstaatlicher Prozesse. Für die Delegation bot der Austausch spannende Einblicke in die Chancen und Herausforderungen eines politischen Neuanfangs.

Von Patrik Schwarcz-Kiefer, stellvertretendem Mitglied im Europäischen Ausschuss der Regionen und Vertreter der deutschen Minderheit in Ungarn (3. von rechts), erhielt die Delegation Aufschluss über die kommunale und regionale Perspektive der europäischen Politik. | Foto: Privat
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Mit einem Vertreter der deutschen Minderheit in Ungarn, Patrik Schwarcz-Kiefer, Mitglied der KomitatsversammlungBaranya und stellvertretendem Mitglied im Europäischen Ausschuss der Regionen, erhielt die Delegation zudem Aufschluss über die kommunale und regionale Perspektive der europäischen Politik. Dabei stand insbesondere die Förderung ländlicher Räume, die europäische Vor allem für die jungen Kommunalpolitiker aus Mittelfranken boten sich zahlreiche Anknüpfungspunkte zu den Herausforderungen in der eigenen Heimat.

„Europa lebt nicht allein von Verträgen und Institutionen, sondern vor allem von den Menschen, diemiteinander ins Gespräch kommen. Ungarn hat eine bemerkenswerte Entwicklung hinter  und muss jetzt auf demokratischem Wege höchst umstrittene Entscheidungen der Vorgängerregierung aufarbeiten. Die Reise nach Budapest hat einmal mehr gezeigt, wie wertvoll der persönliche Junge Union Bayern – Bezirksverband Mittelfranken Austausch gerade für junge Menschen für ein geeintes und handlungsfähiges Europa ist“, erklärt Dr. Konrad Körner MdB, Bezirksvorsitzender der Jungen Union Mittelfranken.

„Péter Magyar und Tisza zeigen, dass man autoritäre Kräfte besiegen kann, wenn man mit Mut und Zuversicht ein Land begeistert“, so der Eckentaler JU-Kreisvorsitzender Nico Engelhardt, der selbst an der Reise teilnahm. Weitere politische Einblicke erhielt die Reisegruppe beim Besuch des ungarischen Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung. Dort beschäftigten sich die Teilnehmer mit der aktuellen politischen Lage, den deutsch-ungarischen Beziehungen und der Rolle Ungarns innerhalb der Europäischen Union. Ein besonderer Höhepunkt war jedoch die Besichtigung des imposanten ungarischen Parlamentsgebäudes, das zu den bekanntesten Wahrzeichen Budapests zählt. Hier wurde die Bedeutung demokratischer Institutionen auch architektonisch eindrucksvoll erlebbar.

Beim European Institute of Innovation and Technology (EIT) in Budapest beschäftigte sich die Delegation mit der europäischen Innovationsförderung und der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Forschung. | Foto: Privat
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Am letzten Reisetag richtete sich der Blick noch einmal gezielt auf die Zukunft Europas. Beim EuropeanInstitute of Innovation and Technology (EIT) beschäftigte sich die Delegation mit der europäischen Innovationsförderung und der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Forschung. Die EU-Behörde ist für die Wissenschaftsförderung in ganz Europa zuständig. Vor allem für die jungen Generationen und den Wissenschaftsstandort Mittelfranken sind die Förderung neuer Technologien, die internationale Vernetzung und die Wettbewerbsfähigkeit Europas von besonderer Bedeutung.

Beim European Institute of Innovation and Technology (EIT) in Budapest beschäftigte sich die Delegation mit der europäischen Innovationsförderung und der Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft, Wirtschaft und Forschung. | Foto: Privat
Blick auf Budapest – und auf die Chancen und Herausforderungen des politischen Neuanfangs im EU-Land Ungarn. | Foto: Dr. Konrad Körner
Von Patrik Schwarcz-Kiefer, stellvertretendem Mitglied im Europäischen Ausschuss der Regionen und Vertreter der deutschen Minderheit in Ungarn (3. von rechts), erhielt die Delegation Aufschluss über die kommunale und regionale Perspektive der europäischen Politik. | Foto: Privat
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wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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