Kreisbauhof ERH ist bestens gerüstet
Winterdienst steht in den Startlöchern

So wie dieses Winterdienst-Fahrzeug der Gemeinde Kalchreuth stehen ab sofort auch die großen Maschinen und das Personal im Kreisbauhof ERH bereit zum Einsatz.
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  • hochgeladen von wochenblatt - Redaktion

Bei Schnee und Glätte kommt es im Straßenverkehr nicht nur auf gute Winterreifen an. Jede und jeder sollte zudem stets seine Fahrweise an die Straßen- und Wetterverhältnisse anpassen. Damit der Berufsverkehr im Winter ab sieben Uhr möglichst gut fließen kann, hält der Kreisbauhof seinen Winterdienstplan ab Montag, 15. November für den Landkreis Erlangen-Höchstadt bereit. Grundsätzlich sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Kreisbauhofes vom 15. November bis 15. März für den Wintereinsatz gewappnet. Rund 1.800 Tonnen Streusalz sind am Kreisbauhof und an zwei Außenstellen für die Saison eingelagert.

Im Zweischichtbetrieb in sechs Bezirken im Einsatz

Der Landkreis ist in sechs Streubezirke aufgeteilt. Drei kreiseigene Fahrzeuge und zwei eines Lohnunternehmers stehen dafür zur Verfügung. Den sechsten Bezirk übernimmt zudem ein Fahrzeug der Dienststelle Höchstadt des Straßenbauamtes Nürnberg. So lassen sich die Strecken schneller räumen und streuen und Leerfahrten zwischen den einzelnen Straßen reduzieren. In zwei Schichten betreut die Belegschaft des Kreisbauhofs verschiedene Strecken – je nach Bedeutung für den überörtlichen, den Berufs- und Linienbusverkehr: „Räum- und Streufahrzeuge rücken bereits um vier Uhr aus, damit die Straßen um sieben Uhr, wenn der Berufsverkehr einsetzt, befahrbar sind”, sagt Kreisbauhofleiter Jürgen Ertl. Bei extremer Straßenglätte werden zwischen 20 und 22 Uhr zusätzliche Einsätze gefahren. Dann ist besondere Vorsicht geboten. Jürgen Ertl wirbt um Verständnis, dass bei extremer Witterung auch Streu- und Räumfahrzeuge nur schwerlich vorankommen. Zusätzlich zu den Fahrten auf den Straßen sorgt der Kreisbauhof tagsüber dafür, dass Geh- und Radwege außerhalb der Ortschaften geräumt und gestreut werden. Einzelne Gemeinden betreuen einen Teil dieser Wege mit. Eine permanente Schnee- und Eisfreiheit auf den Geh- und Radwegen außerhalb der Ortschaften ist jedoch nicht immer möglich und auch nicht verpflichtend.

Autor:

wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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