Wohlverdiente Würde
Günter Fink ist Eckentaler Ehrenbürger

Foto: Uwe Rahner
5Bilder

Zahlreiche Eckentaler Organisationen waren bei der Feierstunde zur Verleihung der Ehrenbürgerwürde an Günter Fink im Rathaus vertreten. Bürgermeisterin Ilse Dölle führte den Reigen der Laudatoren an und erklärte die einstimmige Entscheidung des Marktgemeinderates für diese Würdigung: Er habe auf unterschiedlichen Gebieten und in vielfältiger Weise das Leben in seiner Heimatgemeinde wesentlich geprägt. Aufgrund zweier wichtiger Tätigkeitsfelder des Geehrten – der Finanzwirtschaft und der Kirche – wurden die Würdigungen symbolisch in einem Klingelbeutel gesammelt.

30 Jahre Eckentaler Kommunalpolitik

In kommunalpolitischen Ehrenämtern war Günter Fink seit seiner Wahl als parteiloser Kandidat in den Gemeinderat 1978 aktiv. Später in der CSU-Fraktion und vier Jahre als 2. Bürgermeister trug er hier bis 2008 zur Entwicklung der Gemeinde bei, wie seine langjährigen Fraktionskollegen Reinhard Nagengast und Martin Hofmann erläuterten.

Impulse für die Kirchenarbeit und die Ökumene

Für 36 Jahre Wirken und Gestalten im Kirchenvorstand der Evangelischen Gemeinde Eschenau dankten ihm Mesnerin Christa Maußner und Pfarrer Martin Irmer, für die Arbeit im Dekanatsausschuss und in der Landessynode der ehemalige Eschenauer Pfarrer und heutige Dekan Dr. Matthias Büttner. Das Musizieren über 17 Jahre ab 1955 im Posaunenchor Eschenau würdigte Chorleiter Michael Rausch, der mit dem Ensemble die Feierstunde umrahmte.
Für den Diakonieverein Eckental hat Günter Fink, zeitweise als Vorstand und dann im Aufsichtsrat, die Entwicklung mit geprägt. Kassier Herbert Sommerer dankte ihm für ganz viel „Engagement und Sachverstand”.

Foto: Uwe Rahner

Im Hospizverein Eckental war er nicht nur Unterstützer seiner Ehefrau Dorothea bei der Gründung vor 25 Jahren, sondern ausgebildeter Hospizbegleiter und Patientenberater, wofür ihm der Vorsitzende Jörg Seitz attestierte, er sei ein großes Vorbild.
Für den Lions-Club Eckental-Heroldsberg dankte Günter Finks Wegbegleiter Dr. Ewald Maier für die Mitgründung sowie die zeitweilige Arbeit als Präsident und als Schatzmeister. Das erfolgreiche Engagement im und für den Sport, insbesondere im Tischtennis, beschrieb Tischtennis-Abteilungsleiter Gottfried Anacker vom FC Eschenau.

Verantwortung als Kaufmann

Das umfangreiche ehrenamtliche Engagement betrieb Günter Fink neben und nach seiner beruflichen Arbeit als Direktor und Vorstandsmitglied der Raiffeisenbank Eschenau mit zahlreichen Fusionen und Geschäftsstelleneröffnungen. Die Verbindung von kaufmännischem Wirken und mit Personalverantwortung und dem Genossenschaftsgedanken beschgrieb der frühere Mitarbeiter und heutige 2. Bürgermeister von Eckental, Reinhard Zeiß. Unvergessen seien nicht zuletzt die Auftritte weltberühmter FC-Bayern-Fußballer in Eckental, die durch die Vermittlung des Raiffeisendirektors zustande kamen.

Foto: Uwe Rahner

Einblicke in die private Rolle von Günter Fink als Ehemann, Vater, Großvater und Urgroßvater boten die vier Töchter in sehr persönlichen Worten.

Der sechste Eckentaler Ehrenbürger

Der Geehrte selbst zeigte sich überrascht von der umfangreichen Veranstaltung mit gleich elf Redebeiträgen vor vollem Sitzungssaal, dankte der Bürgermeisterin sowie dem Gemeinderat für den einstimmigen Beschluss. Als neuer Ehrenbürger des Marktes Eckental erinnerte er „mit Respekt” an die bisherigen Ehrenbürger Georg Hänfling, Dr. Rolf Filler, Dr. Christoph Maier und Franz Fantisch sowie seinen heutigen Mit-Ehrenbürger Günter Rauh.
Er dankte auch seiner Familie, erinnerte daran, dass er wegen vieler Tätigkeiten oft nicht zuhause war und jetzt die Zeit mit den Enkeln um so mehr genieße. Doch „wer begeistert ist von seinem Beruf, wird auch Erfolg haben”.

Foto: Uwe Rahner

Die Formulierungen der Laudatoren mit vielen Begriffen wie konsensorientiert, korrekt, kollegial, menschlich, Respekt oder „mit Herzblut und Liebe” machten deutlich, dass das Wirken von Günter Fink nicht nur von Erfolg gezeichnet war, sondern diese Würdigung auch wohlverdient ist.

Foto: Uwe Rahner
Foto: Uwe Rahner
Ilse Dölle mit dem geliehenen Klingelbeutel zum symbolischen Sammeln der Verdienste ums Gemeinwohl (links), vorne Familie Fink. Aus Ansbach war der frühere Eschenauer Pfarrer und heutige Dekan Dr. Matthias Büttner gekommen (3. von links). | Foto: Uwe Rahner
Foto: Uwe Rahner
Foto: Uwe Rahner
Autor:

wochenblatt - Redaktion aus Eckental

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

92 folgen diesem Profil

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Karte einbetten

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Code einbetten

Funktionalität des eingebetteten Codes ohne Gewähr. Bitte Einbettungen für Video, Social, Link und Maps mit dem vom System vorgesehenen Einbettungsfuntkionen vornehmen.
Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.