B2-Ortsumgehung Forth
Großer Zuspruch und ein deutliches Stimmungsbild
- Das Thema „B2-Ortsumgehung für Forth” stieß auf großes Interesse, sodass das Feuerwehrhaus in Forth
bis auf den letzten Platz gefüllt war. - Foto: Privat
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Volles Haus, großes Interesse und eine klare Botschaft: Bei der Informationsveranstaltung „Ja zur Ortsumgehung Forth” im Forther Feuerwehrhaus wurde deutlich, wie sehr das Thema die Bürgerinnen und Bürger bewegt. Das Feuerwehrhaus war bis auf den letzten Platz gefüllt. Am Ende der Veranstaltung sprach sich eine sehr deutliche Mehrheit der Anwesenden für eine zügige Umsetzung der seit Langem diskutierten Ortsumgehung aus.
Eingeladen hatten fraktionsübergreifend die fünf Forther Mitglieder des Eckentaler Marktgemeinderates Alexander Dorn, Roland Gröll, Michael Schölkopf, Reinhard Zeiß und Bürgermeister Sebastian Singer sowie Initiator Martin Hofmann. Dieser gab zunächst einen Rückblick auf die bisherige Entwicklung und die Diskussionen rund um die geplante B2-Ortsumgehung. Dabei wurde deutlich, dass das Thema die Menschen in Forth bereits seit vielen Jahren beschäftigt.
Im Anschluss informierte Bürgermeister Sebastian Singer über die aktuelle Situation sowie den Stand der Planungen. Er erläuterte die vorgesehenen Maßnahmen und gab den Anwesenden einen Überblick über den weiteren Verlauf des Projekts. Michael Schölkopf setzte sich anschließend mit den Argumenten der Bürgerinitiative gegen die Ortsumgehung auseinander. Dabei ging er insbesondere auf die Themen Lebensqualität, Natur- und Artenschutz, Verkehrssicherheit sowie die Auswirkungen auf die Ortschaft ein und stellte die Gegenposition der Befürworter der Umgehungsstraße dar.
Lebensqualität und
Sicherheit im Mittelpunkt
Einigkeit herrschte unter den anwesenden Gemeinderäten: Die Bürgerinnen und Bürger von Forth benötigen dringend eine Entlastung vom Durchgangsverkehr. Auch zahlreiche Wortmeldungen aus der Bürgerschaft unterstrichen diesen Wunsch. Für viele Anwesende steht dabei nicht nur die Reduzierung des Verkehrs im Vordergrund, sondern vor allem die Zukunft ihres Heimatortes.
Weniger Verkehr auf der Forther Hauptstraße bedeutet aus Sicht der Befürworter mehr Sicherheit für Kinder, Familien, Fußgänger und Radfahrer. Gleichzeitig eröffnet eine Entlastung die Chance, die gesamte Ortsdurchfahrt aufzuwerten, die Aufenthaltsqualität zu verbessern und Forth langfristig attraktiver zu gestalten.
„Eine lebenswerte Heimat bedeutet auch, dass die Menschen sicher und mit möglichst wenig Verkehrslärm und Abgasen in ihrem Ort leben können” , bekräftigte Michael Schölkopf. Diese Botschaft zog sich wie ein roter Faden durch die Veranstaltung.
Sachliche Diskussion
und deutliche Mehrheit
Besonders erfreulich war der Verlauf der anschließenden Fragerunde. Trotz der unterschiedlichen Positionen und der teilweise emotional geführten öffentlichen Debatte wurden sämtliche Fragen und Diskussionsbeiträge sachlich und respektvoll behandelt. Die Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, ihre Anliegen, Fragen und Erwartungen unmittelbar an die Verantwortlichen heranzutragen.
Zum Abschluss zeigte sich ein deutliches Stimmungsbild: Eine sehr große Mehrheit der Anwesenden sprach sich für die Ortsumgehung und deren möglichst schnelle Umsetzung aus.
Für die Befürworter war die Veranstaltung damit ein wichtiges Signal. Der große Zuspruch verdeutlichte aus ihrer Sicht, dass der Wunsch nach einer spürbaren Verkehrsentlastung in Forth weiterhin groß ist.
Die fraktionsübergreifenden Initiatoren bedankten sich für das überwältigende Interesse, die zahlreichen Wortmeldungen und die durchweg sachliche Diskussion:
„Das große Interesse und die deutliche Unterstützung der Anwesenden zeigen uns, wie wichtig den Menschen die Zukunft ihres Heimatortes ist. Unser gemeinsames Ziel bleibt eine sichere, attraktive und lebenswerte Ortschaft Forth.”
Die Veranstaltung hat deutlich gemacht: Die Zukunft der Forther Ortsdurchfahrt bewegt die Menschen – und der Wunsch nach einer baldigen Entscheidung und Umsetzung ist bei den anwesenden Befürwortern groß.
Autor:wochenblatt - Redaktion aus Eckental |
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