Radwegverbindung Eckental-Kalchreuth
Bahn frei!
- Kalchreuths Bürgermeister Otto Klaußner, Landrat Alexander Tritthart, Kreisrätin Gabriele Klaußner, Forstunternehmer Andreas Rehm mit einem Mitarbeiter, Eckentals Bürgermeisterin Ilse Dölle und Oliver Jäger vom Tiefbauamt (von links) beim Beginn der zweitägigen Rodungsarbeiten.
- Foto: Uwe Rahner
- hochgeladen von wochenblatt - Redaktion
Spätestens im Herbst 2027 soll man die Strecke zwischen Unterschöllenbach und Röckenhof sicher auf einem Fuß- und Radweg zurücklegen können. Die Baumaßnahmen können zwar erst ab September beginnen, erläuterte Landrat Alexander Tritthart bei einem Ortstermin am Waldrand. Die Rodungsarbeiten mussten aber wegen des Naturschutzgesetzes noch im Februar erfolgen.
Direkt im Anschluss wollte er nach München fahren, um einen Förderbescheid über 215.235 Euro für das Regionalmanagement des Landkreises entgegenzunehmen, in dessen Rahmen auch dessen Alltagsradverkehrskonzept gefördert wird.
Entlang der Kreisstraße ERH 6 entsteht bald ein 1,8 Kilometer langer Geh- und Radweg mit einer Breite von 2,5 Metern. An den Ortseingängen sind zwei Querungshilfen über die Straße geplant, die Gesamtkosten belaufen sich auf 1,8 Millionen Euro.
Wichtiger Lückenschluss
An einem „Tag der Freude” begrüßten Tritthart und Oliver Jäger vom Sachgebiet Tiefbau des Landratsamtes Eckentals Bürgermeisterin Ilse Dölle und Kalchreuths Bürgermeister Otto Klaußner sowie Kreisrätin Gabriele Klaußner zusammen mit einem Trupp des Forstbetriebs Rehm aus Dormitz. Denn der Radweg schließe eine der wenigen Lücken im Radwegenetz des östlichen Landkreises und verbinde bald die Gemeinden Eckental und Kalchreuth.
Diesen dankte er für die wichtige Unterstützung beim nötigen Grunderwerb, teilweise von den Bayerischen Staatsforsten, aber auch aus Privatbesitz. Otto Klaußner freute sich, dass der seit Jahren angestrebte Weg nun endlich realisiert werde. Ilse Dölle bestätigte den „freudigen Tag” und erinnerte daran, dass noch ein Radweg zwischen Unter- und Oberschöllenbach auf der Wunschliste stehe.
Zur Finanzierung solcher Projekte würden die Kommunen durch die Kreisumlage – alleine aus Eckental 12 Millionen Euro – schließlich auch beitragen. Einig war man sich, dass es höchste Zeit für einen Radweg von Heroldsberg nach Nürnberg sei – dieser werde von staatlicher Seite geplant und sei immerhin bereits im Planfeststellungsverfahren.
Autor:wochenblatt - Redaktion aus Eckental |
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