Videoaktion „Get-Up-GymEck“
40 Videos des GymEck und 500 Euro für Corona-Opfer

Hausmeister und Drill-Instructor Thomas Maul brachte einige Lehrer des Gymnasiums ganz schön ins Schwitzen.
  • Hausmeister und Drill-Instructor Thomas Maul brachte einige Lehrer des Gymnasiums ganz schön ins Schwitzen.
  • Foto: Screenshot YouTube
  • hochgeladen von wochenblatt - Redaktion

So sehr Schule manchmal nerven mag, an Homeschooling-Tagen fehlt sie doch. Und so ist das allmorgendliche Video „Get-Up-GymEck“ für die meisten Mitglieder der Schulfamilie ein willkommener Start in den Tag. 40 Videos gingen seit Anfang Februar online, geschätzt weit über 100 Schüler, ihre Familien und Lehrer haben bisher mitgemacht.

Sie präsentierten Lehrerwitze, physikalische Experimente, akrobatische Kunststücke, Aufräumtipps und Zaubertricks. Sie jonglierten, versuchten sich als Schauspieler, erdachten Storyboards für Legofiguren und schnitten Videos. Die Sportlehrer tanzten den Corona-Hit „Jerusalema“ gegen schlechte Laune, eine sechste Klasse ebenso, und der Hausmeister Thomas Maul wies mit einem Augenzwinkern darauf hin, dass am GymEck eigentlich er der Herr im Haus ist, und ließ die Lehrer mit dem Besen antanzen. Viele Videos, eine Idee: Gemeinsam schaffen wir das.

Und so kam es, dass die Schulfamilie 500 Euro einspielte bei der Sauer-macht-lustig-Challenge, zu der Schulleiter Burkard Eichelsbacher aufrief. Für jeden, der sich traute vor laufender Kamera in eine mit Honig verfeinerte Zitrone zu beißen, spendete er einen Euro für den Eckentaler Solidaritätsfond für Menschen, die unter der Corona-Pandemie besonders leiden. Der Eschenauer Pfarrer Martin Irmer reagierte – ebenfalls in Form eines Get-Up-GymEck-Videos - und legte einen Euro drauf. Alles gemäß dem Motto „Sauer macht lustig“. Mit guten Ideen und Zusammenhalt lassen sich schwierige Situationen einfach besser meistern.

Der Solidaritätsfond wurde vom Gymnasium Eckental vor einem Jahr eingerichtet. Es ist ein Notfallfond für Menschen, die sich mit dem Gymnasium Eckental verbunden fühlen, und durch die Corona-Pandemie in existentielle Not geraten sind. Martin Irmer von der evangelischen Kirche Eschenau koordiniert die Weitergabe von Mitteln (09126/288 508 oder martin.irmer@elkb.de). Weitere Infos zum Solidaritätsfond, der Möglichkeit zu spenden und Mittel zu beantragen unter www.gymnasium-eckental.de/2020/04/02/wer-macht-mit-wer-braucht-hilfe/

Autor:

wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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