MGV Igensdorf-Mitteldorf
125. Jubiläum und 25. Igensdorfer Marktsingen
- Die Chorgemeinschaft aus zwei Vereinen und vier Ortsteilen wurde für den zukunftsweisende Zusammenschluss gelobt.
- Foto: Uwe Rahner
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Mit einem großen Festabend im Zeichen des Chorgesangs feierte der MGV Igensdorf-Mitteldorf am 25. April 2026 sein 125-jähriges Gründungsjubiläum. Gleichzeitig setzten die Veranstalter damit die zeitweilig ins Stocken geratene Tradition des Igensdorfer Marktsingens fort, das in den 1990er Jahren erstmalig und nun zum 25. Mal die Chöre der Marktgemeinde harmonisch versammelte.
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Mitwirkende waren neben der Chorgemeinschaft MGV Igensdorf-Mitteldorf mit dem MGV „Edelweiß” Lindelbach-Stöckach (Leitung: Konrad Kohlhas) der Sängerbund Dachstadt (Wolfgang Junga), der Gesangverein Rüsselbach (Stefan Sandmeier in Vertretung von Roswitha Plott), der CHORiander des GV 1881 Etlaswind-Pettensiedel (Christine Sigwart) und in guter Nachbarschaft der MGV Weißenohe (Konrad Kohlhas).
Eloquent durch den Abend führte der Vorsitzende des Jubelvereins Rudi Hackl. Er begrüßte Ehrengäste, darunter Altbürgermeister und Sängerkollege Erwin Zeiß sowie Vertreter der Kirchen und der Wirtschaft und überließ auch Gastrednern das Pult. Schirmherr und Igensdorfs Bürgermeister Edmund Ulm unterstrich die große Bedeutung der Gesangvereine für die Gemeinde. Hansjörg Förster ermunterte für den Fränkischen Sängerbund und den Sängerkreis Erlangen-Forchheim: „Lasst nicht nach mit Eurem Gesang und Eurem sozialen Engagement!”. Für die Sängergruppe Oberland dankte Klaus Bock allen Chorleiterinnen und Chorleitern für ihre Arbeit mit Laien und wünschte ihnen humorvoll weiterhin gute Nerven.
Landrat Dr. Hermann Ulm erinnerte daran, dass es im Chor wie in der Gesellschaft auf das „aufeinander hören” ankommt. Der Landtagsabgeordnete Michael Hofmann lobte die Vereine, dass sie Freude schenken und als Vorbilder Werte weitertragen: „Ihr seid aktueller denn je!”. Florian Luderschmid, Regierungspräsident von Oberfranken und seit wenigen Tagen neuer Präsident des Fränkischen Sängerbundes, verzichtete auf ein Grußwort und untermalte stattdessen die Ehrungen des Jubelvereins am Konzertflügel mit einer improvisierten Version des Beatles-Klassikers „Let it be”.
Langjährige Treue zum Verein
und zum Chorgesang
Geehrt wurden für langjährige Mitgliedschaft Herbert Kögel (25 Jahre), Karlheinz Burkhardt und Dr. Friedrich Kögel (jeweils 50 Jahre) sowie Franz Friedrich und Anton Georg Beierlein (jeweils 60 Jahre). Für aktives Singen wurden Hans Josef „Sepp” Friedrich (50 Jahre) und Georg Friedrich (60 Jahre) geehrt. Zu Ehrenmitgliedern wurden Dr. Friedrich Kögel, Georg Friedrich, Richard Hackl (67 Jahre aktiv), Herbert Wölfel (68 Jahre Mitglied) und Manfred Windisch (71 Jahre Mitglied) ernannt.
- Regierungspräsident und FSB-Präsident Florian Luderschmid am Flügel, 1. Vors. Rudi Hackl, Hans Josef Friedrich, Schatzmeister Thomas Hackl, Heinz Burkhardt, 2. Vors. Christian Hager, Herbert Kögel, Georg Friedrich, Bernhard Britting in Vertretung von Manfred Windisch, Richard Hackl, Schriftführer Dr. Friedrich Kögel, Franz Friedrich, Bürgermeister Edmund Ulm und Sängerkreis-Vorsitzender Hansjörg Förster (von links).
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Vom Volkslied über Abba bis zu Major Tom und Nabucco
Mit 24 Liedvorträgen boten die fünf Chöre ein bunt gemischtes und abwechslungsreiches Konzertprogramm vom Volkslied über Pophits bis zu WM-Hymnen wie „Auf uns” und „Major Tom”, zu dem die Igensdorfer ihren ehemaligen Chorleiter Matthias Apolczer ans Piano geladen hatten. Ein Höhepunkt gelang den Männerchören Igensdorf-Mitteldorf und Lindelbach-Stöckach zusammen mit Weißenohe mit dem als Gefangenenchor berühmten Lied „Va, pensiero, sull’ali dorate” aus Giuseppe Verdis Oper Nabucco.
Am Sonntag, 26. Juli klingt das Jubiläumsjahr des MGV Igensdorf-Mitteldorf aus mit einem Biergartenfest vor der Lindelberg Kulturhalle, musikalisch begleitet vom Musik- und Trachtenverein.
Autor:wochenblatt - Redaktion aus Eckental |
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