Raclette & Fondue – zwei Klassiker zu Silvester

Symbolbild

Für Raclette und Fondue ist kein großer Aufwand nötig: Ein Raclettegrill oder ein Fonduetopf lässt sich schnell aufbauen und jeder bringt einfach etwas mit. Gesellig und unkompliziert – aber die beliebten Klassiker können es in Bezug auf Kalorien auch ganz schön in sich haben. „Dabei ist entscheidend, welche Zutaten und Beilagen es gibt. Gerade nach Weihnachten wünschen sich manche ein eher leichteres Essen, wobei der Genuss trotzdem nicht zu kurz kommen muss“, erklärt Dr. Annette Neubert, Ernährungswissenschaftlerin im Nestlé Ernährungsstudio. „Einfach einen frischen Salat oder etwas Rohkost dazu anbieten. Außerdem eignen sich viele Gemüsesorten ideal als Zutaten für Raclette oder Fondue.“ Darüber hinaus lassen sich die beiden Silvesterklassiker noch kalorienärmer gestalten.

Kalorienarmes Raclette – geht das überhaupt?

Hier ein paar Tricks: Den Raclettekäse zum Beispiel frisch und deutlich dünner als gewohnt aufschneiden lassen. Im Supermarkt gibt es den Käse zudem als Light-Variante, dieser schmilzt jedoch nicht so schön. Kalorienbewusste können alternativ zu natürlich fettärmeren Käsesorten, wie zum Beispiel Mozzarella, greifen. Für die Platte und das Pfännchen eignen sich ganz wunderbar fettarme Fisch- und Fleischsorten, wie Schollenfilet, Seelachs, Kabeljau oder Geflügel. Reichlich frisches Gemüse, wie zum Beispiel Paprika, Tomaten und Zwiebeln, kann das Ganze geschmacklich abrunden und hat dabei nur wenige Kalorien.

Fondue light

„Zwar gibt es beim Fondue im Vergleich zum Raclette weniger Möglichkeiten, wie sich Kalorien einsparen lassen, jedoch sind diese dafür besonders effektiv“, sagt Dr. Annette Neubert. „Beispielsweise ist das sogenannte ‚Asia-Fondue‘ eine Alternative zum klassischen Fondue. Hier wird mit Brühe statt mit Fett gegart.“ Wie beim Raclette bieten sich neben magerem Fleisch auch Fisch und Gemüse als Zutaten für den leckeren Silvestergenuss an. Wer dazu noch Vollkornbrot anstelle von Weißbrot als Beilage wählt, hat eine gute Quelle für reichlich Ballaststoffe, die zu einer längeren Sättigung beitragen. Kleiner Tipp: Den Fonduetopf nur bis zur Hälfte mit Fett beziehungsweise Brühe füllen. Dies verringert die Spritz- und Verbrennungsgefahr.

Ideal, um Lebensmittelreste zu verwerten

Oft ist der Kühlschrank zu Weihnachten randvoll und nicht alle Zutaten werden bei der Zubereitung der Festtagsgerichte verbraucht. „Die beiden Klassiker, Raclette und Fondue, versprechen nicht nur ein gemütliches Beisammensein, sondern sie sind auch ideal, um Essensreste und übriggebliebene Zutaten aufzubrauchen und so Lebensmittelabfälle zu reduzieren oder gar zu vermeiden“, merkt Dr. Annette Neubert an. Jeder kann so einen kleinen persönlichen Beitrag gegen die Lebensmittelverschwendung leisten.

Autor:

wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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