Markt Igensdorf – St. Martin la Plaine
Bereichernde Beziehung nach Frankreich
- Student Vladimir erläuterte Arbeiten der Designerin Anaïs Borie in einer Sonderausstellung.
- Foto: Uwe Rahner
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Internationale Beziehungen erfüllen auch auf der kommunalen Ebene eine wichtige Funktion: Angesichts der Kriegshandlungen in aller Welt sind persönliche Freundschaften die Basis für friedliche Zusammenarbeit in Europa.
- Die Blauen reisen heim nach Igensdorf, herzlich verabschiedet von den Grünen aus St. Martin la Plaine.
- Foto: Uwe Rahner
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- In einer Sonderausstellung zum Thema Vasen.
- Foto: Uwe Rahner
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Waffenschmiede wurde zur Design-Hochburg
Aus dem Markt Igensdorf fuhren über 50 Personen in die Partnergemeinde St. Martin la Plaine. Von dort bis in die Stadt St. Étienne befand sich früher ein wichtiges Zentrum der Kohleförderung sowie der französischen Waffenindustrie. Wo früher eine große Waffenmanufaktur war, befindet sich heute die Kunst- und Designhochschule Saint-Étienne ESADSE. Dort erlebten die deutschen Besucher eine Ausstellung von Absolventen sowie zwei Sonderausstellungen. Studenten erläuterten, welche Gedanken in der Entwicklung neuer Objekte stecken, damit Neues entstehen kann.
- Student Vladimir erläuterte Arbeiten der Designerin Anaïs Borie in einer Sonderausstellung.
- Foto: Uwe Rahner
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In St. Chamond, zwischen St. Étienne und St. Martin, besichtigten die Besucher den Standort des königlichen, dann staatlichen und nun nicht mehr existenten Waffenherstellers Manufacture d’armes de Saint-Étienne (MAS).
- Aus St. Chamond kamen in früheren Jahrhunderten unter anderem Panzerfahrzeuge.
- Foto: Uwe Rahner
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In St. Martin la Plaine stand ein Mitmachprogramm ganz im Zeichen der Kunst. Man konnte unter anderem sein eigenes Schmuckstück schmieden, Mangas malen und vieles mehr.
Besichtigt wurde historische Baukunst im Rathaus mit bemerkenswerten Deckengemälden sowie der „Tour de la Jalousie”. Dieser 20 Meter hohe „Neid-Turm” wurde 1905 von einem Industriellen gebaut, um mit seiner faszinierenden Aussicht vom Mont Blanc über Lyon bis nach St. Chamond den Bruder zu übertrumpfen. Nach aufwändiger Renovierung wurde das Baudenkmal aktuell wieder für Besucher zugänglich gemacht.
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Zwei Bäume, eine Fahne und viel Freude
Als Gastgeschenk überreichte Bürgermeister Ulm seinem neu gewählten, 27-jährigen Kollegen Maxime Martin beim offiziellen Abend eine Fahne mit dem Wappen von St. Martin. Auf der Bühne überraschte ein Teil der Igensdorfer Gruppe die französischen Freunde mit drei kurzfristig einstudierten Liedern: „Frankreich allez“ mit herzlichem Partnerschafts-Text nach der Melodie von „Griechischer Wein“, „Oh, wie ist es schön“ auf die Melodie von „O Champs-Élysées“ und der Hit „Je ne parle pas Français“ von Namika, musikalisch geleitet und auf der Gitarre begleitet von Lucia Linz.
- Mit drei Liedern überraschten und erfreuten die Igensdorfer ihre Gastgeber, an der Gitarre geleitet von Lucia Linz.
- Foto: Privat
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Die Feuerwehr von St. Martin la Plaine wurde von der Feuerwehr Pettensiedel und die Partnerschaftsorganisation vom Igensdorfer Freundeskreis während der Baumpflanz-Challenge 2025 „nominiert” – also verpflichtet, einen Baum zu pflanzen. Für die „Pompiers” setzten die beiden Bürgermeister einen Tulpenbaum, die Vorsitzenden der beiden Partnerschaftsvereine pflanzten eine Akazie. Der Freundeskreis freut sich nun auf sein Sommerfest im Rathaushof am 3. Juli.
Autor:wochenblatt - Redaktion aus Eckental |
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