Heroldsberg und Kalchreuth ziehen an einem Strang
Kommunen holen Fachanwälte wegen Tongrube
- Foto: Ernst Bayerlein
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Der Markt Heroldsberg und die Gemeinde Kalchreuth wollen sich im laufenden Planfeststellungsverfahren zur Tongrube am Mistelberg gemeinsam juristisch beraten lassen. Beide Kommunen werden dafür eine auf entsprechende Verfahren spezialisierte Fachanwaltskanzlei beauftragen.
Hintergrund ist das Vorhaben der Gebr. Schultheiss GmbH & Co. KG. Das Unternehmen möchte nach Angaben der beiden Kommunen am Mistelberg weiterhin Ton abbauen und anschließend in der bestehenden Tongrube eine Deponie der Klasse I betreiben. Für den Bau und Betrieb dieser Deponie läuft derzeit ein Planfeststellungsverfahren. Die entsprechenden Unterlagen sind öffentlich einsehbar. Die Regierung von Oberfranken bestätigt, dass für das Vorhaben eine Umweltverträglichkeitsprüfung vorgesehen ist und im Verfahren öffentliche und private Belange geprüft und gegeneinander abgewogen werden.
Die beauftragten Anwälte sollen Heroldsberg und Kalchreuth während des Verfahrens juristisch begleiten und beraten. Ziel sei es, die Interessen der Bevölkerung beider Kommunen sowie den Schutz der Natur gegenüber möglichen negativen Folgen und Schäden zu wahren. Die Bürgermeister Jan König und Otto Klaußner betonen in der gemeinsamen Erklärung, dass die Kommunen das Thema sehr ernst nehmen und über die weitere Entwicklung informieren wollen.
Autor:wochenblatt - Redaktion aus Eckental |
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