Ziemlich beste Fußball-Freunde
Mit dem Hospizbegleiter einmal zum Lieblingsverein

Harald Preller konnte mit dem ehrenamtlichen Hospizbegleiter Wolfgang Köstner (rechts) erstmals Bundesliga-Stadionatmosphäre live erleben.
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  • Harald Preller konnte mit dem ehrenamtlichen Hospizbegleiter Wolfgang Köstner (rechts) erstmals Bundesliga-Stadionatmosphäre live erleben.
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Wenn Wolfgang Köstner vom Freitag, dem 24. September 2021, erzählt, dann leuchten seine Augen. Dabei war er an diesem Tag gar nicht die Hauptperson, sondern er hat einem anderen Menschen eine große Freude bereitet.
Harald Preller konnte an diesem Abend zum ersten Mal in seinem Leben live ein Fussballbundesligaspiel erleben: SpVgg Greuther Fürth war aufgestiegen und an diesem Freitag um 20.30 Uhr fand das Heimspiel gegen Bayern München, seinen Lieblingsverein, im Ronhof statt. Zu seinem 50. Geburtstag war über den Hospizverein Eckental dieser Besuch – trotz Corona-Maßnahmen – organisiert worden. Es gab gar keine Karten im freien Verkauf, aber mit Kontakten über den Hospizverein und dank eines Sponsors der SpVgg Fürth, wurde dieser Besuch ermöglicht.
So konnte, mit den besten Wünschen der Schwestern und Pfleger von Martha Maria in Forth, das Unternehmen „Fußball live“ starten: Endlich konnte der Bayern-Fan seine Lieblingsfußballer, Neuer, Lewandowski, Müller & Co. live erleben. Es war ein ganz aufregender Tag für Harald, den Wolfgang seit 2015 kennt, als die Begleitung begann. Harald mag eigentlich keine großen Menschenansammlungen, aber in Begleitung mit Wolfgang, ließ er sich auf dieses Abenteuer ein. Er schaute und strahlte, fieberte mit und war einfach überwältigt.
Mit seinen gerade mal 50 Jahren hat Harald erhebliche Schicksalsschläge verkraften müssen, wohnt seit ca. 2014 im Seniorenheim Martha Maria in Forth und hat eine berufsmäßige Betreuerin. Wolfgang Köstner begleitet ihn bei Klinikbesuchen und wenn Untersuchungen anstehen.
Trotz all dieser eigenen leidvollen Erfahrungen, hat Harald Preller immer einen freundlichen Blick für andere, ist zugewandt und kümmert sich im Heim um jene, denen es noch schlechter geht. So wird, was als ehrenamtliche Arbeit begann, zu einer Bereicherung für alle Beteiligten – ein Glücksfall! Wir hoffen alle, dass Harald Preller noch viele schöne Tage mit seinen Freunden erleben kann und dass wir noch oft die Gelegenheit haben, von ihm zu lernen, dass jeder Tag ein schöner Tag sein kann!
Ruth Neubauer-Petzoldt

Autor:

wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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