Beobachtungen in der heimischen Vogelwelt

Karl Deckart und Walter Hufnagel (re.) verwenden höchst leistungsfähige Optiken, um ihre ornithologischen Beobachtungen durchzuführen.
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  • Karl Deckart und Walter Hufnagel (re.) verwenden höchst leistungsfähige Optiken, um ihre ornithologischen Beobachtungen durchzuführen.
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In der wochenblatt Ausgabe 44/2020 berichteten die beiden EschenauerHobby-Ornithologen Karl Deckart und Walter Hufnagel über ihre umfangreichen Beobachtungen. Mehrmals pro Woche zählen und registrieren sie die in ihrem Transekt vorkommenden Arten.

Ausgerüstet mit modernen, elektronisch stabilisierten Ferngläsern und einemSpektiv, können selbst Kleinvögel in Entfernungen bis 300 m zuverlässig identifiziert werden. Heute, nach einem weiteren Jahr exakten Kartierens, ziehen Deckart und Hufnagel Bilanz und veröffentlichen das Ergebnis in untenstehender Tabelle als Gegenüberstellung zum Vorjahr. Daraus geht hervor, dass sich die Anzahl der Arten von 79 auf 63 reduziert hat.

Zudem konnten vielfach nur wenige Exemplare pro Art notiert werden.
Ursache hierfür ist das mangelnde Nahrungsangebot.

So erklärt es Hufnagel, der ehrenamtlich für dasHelmholtz Zentrum für Umweltforschung tätig ist und im Rahmen des Tagfalter-Monitorings auch die Schmetterlinge im wochenblatt Land kartiert. Bei diesen ist in den vergangenen sieben Jahren ein Artenrückgang um 70% zu beklagen. Der Grund hierfür sind die Dürrejahre in Folge, in welchen es keine Futterpflanzen für die Raupen gab. So kam es mehrmals hintereinander zur Unterbrechung der Reproduktionsfolge, was unweigerlich zum Artenverlust führte.

Erfreulich hingegen, so berichten Deckartund Hufnagel, ist das Wiederaufkommen von Rebhühnern im Beobachtungsgebiet südlich von Eschenau.

Sie konnten die Entwicklung von sieben wenige Tage alten Küken bis zu deren Flugfähigkeit, stets unter der wachsamen Obhut der Henne, verfolgen. Leider wurde die Vogelfamilie viel zu oft von nicht angeleinten Hunden bei ihrer Nahrungsaufnahme gestört und musste ins Dickicht flüchten. Demzufolge dauerte ihre Entwicklung deutlich länger als regulär.

Mit der Erfassung unserer heimischen Vögel leisten die beidenHobby-Ornithologen im Rahmen des Programmes „Citizen Sience“ einen wertvollen Beitrag zur Artenforschung.

Autor:

wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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