Besprechung mal anders
Eckentaler Wegemarkierer auch in Corona-Zeiten flexibel

Die Markierer der Eckentaler Wanderwege auf dem „Gipfel“ der Teufelsleite. (v.l.: Carsten und Christiane von Hofgaarden, Sabine Weber, Peter Bajus. Sylvia Robertson Mayer, hinter der Kamera Don Curtis. )
  • Die Markierer der Eckentaler Wanderwege auf dem „Gipfel“ der Teufelsleite. (v.l.: Carsten und Christiane von Hofgaarden, Sabine Weber, Peter Bajus. Sylvia Robertson Mayer, hinter der Kamera Don Curtis. )
  • Foto: Don Curtis
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Die diesjährige Abschlussbesprechung der Eckentaler Wegemarkierer konnte wegen Coronaauflagen nicht in einem Restaurant stattfinden. Man entschloss sich daher kurzfristig die Besprechung mit einer Wanderung auf dem Eckentaler Spazierweg Nr. 5 (Rund ums Büger Schloß) zu verknüpfen. Das hatte den Vorteil, dass man nicht nur wichtige Dinge mit genügend Abstand zueinander besprechen, sondern auch gleich die auf dem Weg vorhandene Markierung nach den DWV-Richtlinien überprüfen konnte.

Bei bestem Wetter trafen sich fünf der sieben Markierer und die für Wanderwege zuständige Sachbearbeiterin der Eckentaler Gemeindeverwaltung, Frau Robertson-Mayer, am letzten Samstag im Oktober vor der katholischen Kreuzerhöhungskirche Kirche in Forth. Der Weg führte zuerst durch die Forther Hauptstraße nach Büg zur evangelischen Anna-Kirche. Dort konnte Don Curtis an einem Robinienbaum demonstrieren, wie man mit einem Nageleisen ein angenageltes Markierungsschild wieder lockert, ohne Schild und Baum zu beschädigen. Der Baum hat so wieder genügend Raum beim Wachsen und zieht das angenagelte Schild nicht in die Rinde.

Am Büger Schloß vorbei führte der Weg die kleine Gruppe über die Schwabach und die Kreisstraße Frohnhof – Steinbach hinauf auf den höchsten Punkt der Wanderung, die Teufelsleite mit 375 Meter. Oben angekommen bot die Aussicht wunderbare Blicke auf das Schwabachtal mit den Ortsteilen von Eckental und eine Weitsicht von der Rüsselbacher Höhe im Osten bis zur Kalchreuther Höhe im Westen. Don Curtis hatte auch eine Überraschung für seine Wandergefährten parat. Aus seinem Rucksack zauberte er für jeden einen Gipfeltrunk.

Bei dieser lockeren Stimmung wurden im großen Corona-Kreis noch wichtige Dinge für das kommende Markierungsjahr besprochen, wie die Nachbestellung von Markiermaterial, eventuelle Anschaffung von 5 Nageleisen, Neuauflage der Eckentaler Wanderkarte durch die Gemeinde (kostenlos erhältlich an der Rathauspforte) und Neufassung der Wanderwegebeschreibungen auf der Internetseite der Gemeinde Eckental.

Besonders erfreut war man im letzten wochenblatt zu lesen, dass sich die Gemeinde Heroldsberg mit dem Gedanken trägt, das Eckentaler Wanderwegemodell auch in ihrer Gemeinde einführen zu wollen.

Gut gestärkt wanderte die Gruppe bergabwärts an Alfalterbach vorbei, auf dem befestigten Flurweg in Richtung Frohnhof. Leider mussten die Markierer/-innen auf diesem Wegstück die negative Seite ihrer Arbeit beobachten. Ein Markierungszeichen war ein einem Pfosten entfernt und wenige Meter weiter ein Markierungspfosten aus seine Verankerung aus dem Boden herausgerissen worden. Leider ist dieser Vandalismus auf den Wanderwegen immer häufiger zu beobachten.

Nach gut 2 Stunden Wanderzeit war der Ausgangspunkt der Wanderung mit „Markiererbesprechung“ wieder erreicht und man war sich einig, dass man diese Art der „Besprechung“ im nächsten Jahr wiederholen sollte.

Man stellte nicht nur während der Wanderung fest, dass die Markierungszeichen auf dem Weg tadellos in Ordnung waren und voll und ganz den Bestimmungen der DWV-Richtlinien entsprechen, sondern die Teilnehmer lernten noch das eine oder andere Wissenswerte aus der Eckentaler Geschichte kennen, da Peter Bajus zusätzlich beim Passieren der Sehenswürdigkeiten (kath. Kreuzerhöhungskirche, Judenstele, ev. St. Annakirche, Schloß Büg, Frohnhof) entsprechende historische Informationen zum Besten gab.

Autor:

wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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