Erntedank im katholischen Seelsorgebereich
Danke sagen zu Gottes grünem Fußabdruck

Kommunionhelferin Frau Wilfling bei ihrer Verabschiedung mit  /v.l.) Diakon Eberhorn, Pfarrer Andreas Hornung und Oberministrant Benedict Traub.
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  • Kommunionhelferin Frau Wilfling bei ihrer Verabschiedung mit /v.l.) Diakon Eberhorn, Pfarrer Andreas Hornung und Oberministrant Benedict Traub.
  • Foto: Michael Ihle
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Am vergangenen Sonntag wurde in Forth Erntedank in der Kreuzerhöhungskirche gefeiert.
Heuer gab es vielerlei Gründe, um sich bei Gott für seinen wunderbaren grünen Fußabdruck zu bedanken.

Erntedank – Gottes grüner Fußabdruck

Pfarrer Andreas Hornung erklärte zu Beginn des Dankgottesdienstes, als er den großzügig gestalteten Erntedankaltar betrachtete: „Ich kann nur staunen. Mir gehen die Augen auf, was alles wieder Gutes und Wertvolles dieses Jahr gewachsen ist. Wir danken heute für diese überreiche Ernte. Das ist Gottes grüner Fußabdruck für uns Menschen.“
Eine-Welt und Fairer Handel
Dank des Einsatzes von Frau Gabi Schmidt, gibt es jedes Jahr einen großen Korb voller Produkte aus der Einen Welt, dem Fairen Handel, die mit allen gespendeten Gaben gesegnet werden. Ziel ist es, dass die Menschen weltweit gerecht entlohnt werden und gleichzeitig die Natur dabei immer im Blickfeld bleibt. Die Pfarrei unterstützt dieses Anliegen. Bei allen Veranstaltungen werden nur Kaffee oder Tee von GEPA ausgeschenkt. Damit ist unser ganz persönlicher Fußabdruck in Gottes Schöpfung integriert.

Taufgeschenk dazulegen – Start der Vorbereitung der Erstkommunionkinder

Diakon Andreas Eberhorn, der auch für die Vorbereitung der Erstkommunion mit Frau Elke Böck zuständig ist, verdeutlichte: „Wir können zum Erntedank noch etwas dazulegen - unsere Taufe. Die Taufe ist eine Kraft, die das ganze Leben anhält, in der Verbindung mit Gott. Ja, die Taufe ist ein einmaliges Zeichen und besitzt Gültigkeit für das ganze Leben.“
Im Predigtgespräch nach dem Evangelium der Taufe Jesu, wurden die fünf Symbole der Taufe ganz real dargestellt und kindgemäß erläutert: das weiße Kleid, das Wasser, das Chrisam-öl und die Taufkerze.

Verabschiedung Frau Wilfling als Kommunionhelferin

Am Ende des Gottesdienstes wurde Frau Wilfling als Kommunionhelferin verabschiedet. Sie ist seit der ersten Stunde dabei. Das II. Vatikanischen Konzil ermöglichte, dass Laien beim Gottesdienst mitwirken können. Dieses hohe Ehrenamt, in dem sich jede/r Kommunionhelfer/in bewusst ist, dass sie Jesus zu den Gläubigen bringt, bedarf einer Ausbildung. Diese erhielt Frau Wilfling in Bamberg und Lauf. Mit großer Ehrfurcht und Herzblut startete sie vor fast 40 Jahren bei Pfarrer Johannes Wagenknecht mit Frau Stark. Pfarrer Andreas Hornung meinte: „Damals war es noch eine mutige Entscheidung, sich als Kommunionhelfer/in ausbilden zu lassen. Heute ist es Gottseidank eine Selbstverständlichkeit. Es passt so schön, sich am Erntedank auch für dieses Ehrenamt zu bedanken.“

Ein berührender Gottesdienst, mit den Kommunionkindern und den vielen Gründen, sich zu bedanken. Großer Dank gilt dem Mesner, Michael Ihle, der die reichhaltigen Gaben, Gottes grünen Fußabdruck und seiner Liebe so richtig gut in Szene gesetzt hat.
Jetzt liegt es an uns, die richtigen Fußabdrücke in Gottes Schöpfung zu setzen – die Schöpfung zu bewahren, zu erhalten und nicht nur blindlings auszubeuten.

Kommunionhelferin Frau Wilfling bei ihrer Verabschiedung mit  /v.l.) Diakon Eberhorn, Pfarrer Andreas Hornung und Oberministrant Benedict Traub.
Die Kommunionkinder beten um den Altar das Vaterunser.
Autor:

wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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