Kurioser Fund auf der A3 bei Frauenaurach
Vier Tonnen Beute im Auto
- Wasserzähler bis unter das Dach waren in dem Transporter geladen, der auf der A3 aufgrund eines Reifenplatzers liegengeblieben war.
- Foto: Polizei Mittelfranken
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Frauenaurach – Ein Reifen platzt, eine Felge reißt ab, der Fahrer verschwindet im Wald – und im liegen gebliebenen Auto entdeckt die Polizei eine höchst ungewöhnliche Ladung: rund vier Tonnen gebrauchte Wasserzähler aus Messing. Wie sich herausstellte, waren diese zuvor in Ingolstadt gestohlen worden.
In der Nacht zum Montag, 5. Oktober, erhielt die Polizei gegen 2.30 Uhr die Mitteilung über einen liegen gebliebenen Pkw auf der A3 bei Frauenaurach. Das Fahrzeug stand zwischen dem rechten und dem mittleren Fahrstreifen.
Doch vom Fahrer fehlte jede Spur. Vermutlich hatte er den Wagen unmittelbar verlassen und war im angrenzenden Wald verschwunden – ohne das Fahrzeug abzusichern.
Die Spuren auf der Fahrbahn ließen erahnen, was zuvor passiert war: Nach Einschätzung der Polizei geriet der Pkw aufgrund eines Reifenschadens ins Schlingern. Dabei riss sogar eine Felge vollständig ab. Die Asphaltdecke wurde erheblich beschädigt.
Rund vier Tonnen Messing im Pkw
Als die Einsatzkräfte einen Blick auf die Ladung warfen, wurde der Fall noch ungewöhnlicher. Das Fahrzeug war mit unzähligen gebrauchten Wasserzählern aus Messing beladen. Die Polizei schätzt ihr Gesamtgewicht auf rund vier Tonnen.
Das brachte selbst den Abschleppdienst an seine Grenzen: Wegen des enormen Gewichts konnte der Pkw nicht mit dem Kran angehoben werden. Stattdessen musste er mit einer Winde auf das Abschleppfahrzeug gezogen werden.
Nach Einschätzung der Polizei könnte die massive Überladung auch eine Ursache für den Unfall gewesen sein. Und schließlich klärte sich auch die Herkunft der ungewöhnlichen Fracht: Die Ermittlungen ergaben, dass die Wasserzähler zuvor in Ingolstadt entwendet worden waren.
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