Schäferhunde im Wettbewerb
Hundegebell statt Fußball in Kalchreuth

Auf dem Parcours kommt es auf ein gutes Zusammenspiel Hundeführer/in und Hund an.
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  • Foto: Ernst Bayerlein
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Anfang Juni war auf dem Sportgelände des 1. FC Kalchreuth vier Tage lang mächtig was los bei den Deutschen Meisterschaften der Jugend- und Junioren vom Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) e.V.

Von 19 Landesgruppen aus ganz Deutschland kamen die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Alter bis zu 21 Jahren mit ihren Schäferhunden, um sich in verschiedenen sportlichen Disziplinen zu messen und/oder bei der Zuchtschau die Hunde von Fachrichtern (Zuchtrichtern) anhand des Rassestandards begutachten zu lassen. Kriterien waren die Größe des Tieres, der Körperbau, das Gebiss und Stehohren. Zum weiteren Programm gehörte ein schneller Lauf von Hund und Hundeführer/in nach Zeit durch einen Parcours mit Hindernissen wie Sprünge, Slalom, Wippe und Tunnels, der fehlerfrei zu absolvieren war. Agility ist der Fachbegriff dazu. Dabei kam es insbesondere auf das Zusammenspiel von Mensch und Tier an. Einen Leistungsstand der Schutzhunde in drei Abteilungen (Fährte, Unterordnung, Schutzdienst) vermittelte eine IGP-Prüfung auf dem gesamten Sportplatz, dabei kam es in der Sparte Unterordnung auf das Ausführen einzelner Übungen des Hundes, wie Sitz, Platz, Steh, oder das Apportieren eines hölzernen Bringholzes, an. Eine intensive und konzentrierte Nasenarbeit waren bei der Fährtenarbeit auf der Großen Wiese gefordert. Insgesamt waren es über 200 Teilnehmer in den verschiedenen Klassen und Prüfungsarten. Groß war der Einsatz der Leistungsrichter und Team-Mitarbeiter/innen um die Veranstaltung durchzuführen. Selbstverständlich gehörte auch eine Jugendparty zur Veranstaltung.

Hundesport ist Teamsport

Erfreulich war dass auch der stellvertretende Bürgermeister Otto Klaussner und die Abgeordnete des Bayerischen Landtages, Gabi Schmidt, der Siegerehrung beiwohnten.
„Hundesport ist ein Teamsport, wir sehen es als unsere Aufgabe die Tiere auszubilden bzw. sie optimal auszulasten. Es gibt so viele interessante Möglichkeiten, sich mit dem Hund sportlich zu betätigen und die Fähigkeiten des Hundes als Gefährte und Begleiter im Alltag zu nutzen – erläuterte Roswitha Dannenberg, SV- Pressereferentin. Und Marco Oßmann, der Vorsitzende der Landesgruppe Bayern Nord schwärmte, dass nach der Corona-Pandemie endlich wieder eine Deutsche Jugend- und Juniorenmeisterschaft in dieser Form stattfinden konnte. „Von den Teilnehmern erfährt man, dass neben dem sportlichen Wettbewerb das gemeinsame Erleben mit dem Hund im Kreise Gleichgesinnter positive Eindrücke für das ganze Leben bleiben“ – erzählte er. In Deutschland gibt es etwa 250 000 reinrassige Deutsche Schäferhunde, sie werden gehalten als Sport- und Familienhund, als Rettungs- und Therapiehund, als Blindenführhund oder als Wach- und Hütehund.

Es gibt im Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) e.V. etwa 1.600 Ortsgruppen, drei davon auch in der Region.

ERNST BAYERLEIN

Autor:

wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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