3.000 Festmeter Holz
Holzernte am Kahlberg bei Kalchreuth
- Die Wege, auch ein Wanderweg, wurden durch die großen Maschinen bei der Holzernte teils stark beschädigt. Sie sollen bis Anfang Mai wieder in einen begehbaren Zustand gebracht werden.
- Foto: Ernst Bayerlein
- hochgeladen von wochenblatt - Redaktion
Große Holzstapel sind im Waldbereich am Kahlberg, am Sulzgraben und am Kalkgraben nördlich der Fürther Straße aufgeschlichtet. Die Bayerischen Staatsforsten haben über den Forstbetrieb Nürnberg umfangreiche Holz-Einschläge ausführen lassen. Auf Nachfrage wurde mitgeteilt, dass insgesamt 3.000 Festmeter Holz angefallen sind.
Ausgeführt wurden die Baumfällarbeiten mit modernen Holzernte-Maschinen. Sogenannte Harvester fällten die Bäume und ein Rückezug brachte die Stämme an einen Weg zum späteren Abtransport. Da mehrere Unternehmen Holz aus diesem Bereich übernehmen, lässt sich kein einheitlicher Abfahrtermin festlegen. Die Brennholzmengen werden erfahrungsgemäß zügig abtransportiert, da vor allem die Wald-Rechtler bereits darauf warten. Das Spanholz wird etwas länger liegen bleiben, da derzeit noch größere Restmengen aus anderen Revieren abgefahren werden müssen, so eine Mitteilung des Forstbetriebes.
Der Forstbetrieb rechnet damit, dass die wesentlichen Abfuhren innerhalb von vier bis sechs Wochen abgeschlossen sind und anschließend die Wege bis Anfang Mai wieder in einen begehbaren Zustand gebracht werden.
Der Forstbetrieb Nürnberg bewirtschaftet rund 24.000 Hektar Wald im Osten von Nürnberg. Aufgeteilt ist der Wald in elf Reviere. Jährlich werden rund 133.000 Festmeter Holz entnommen. Der überwiegende Teil des Einschlags besteht aus Kiefer- und Fichtenbäumen. Laubholz spielt im Einschlag nur eine untergeordnete Rolle. Dies wird sich in Zukunft deutlich verändern, es sollen viel mehr Laubbäume gepflanzt werden. Das geerntete Holz geht im Wesentlichen als Sägerundholz an Sägewerke in der Region.
Die Bedürfnisse der Bevölkerung in der Region mit den betrieblichen Belangen in Einklang zu bringen, stellt für den Forstbetrieb eine große Herausforderung dar. Naturschutz und sportlicher Naturgenuss sowie Erholung und Jagd sind zu berücksichtigen – heißt es in einer Mitteilung.
Ernst Bayerlein
Autor:wochenblatt - Redaktion aus Eckental |
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