Innovationspreis für Kalchreuth
Auszeichnung für neues Regenüberlaufbecken

Eduard Mühlherr (Geschäftsführer Baufirma Mühlherr), Bernd Müller (Schneeberg & Kraus), Alexander Regn (Bauamtsleiter Kalchreuth), Erster Bürgermeister Herbert Saft (von links) und Wasserwart Bernd Pfaffl (rechts) mit Vertretern des Wasserwirtschaftsamtes Nürnberg und beteiligter Baufirmen.
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  • Eduard Mühlherr (Geschäftsführer Baufirma Mühlherr), Bernd Müller (Schneeberg & Kraus), Alexander Regn (Bauamtsleiter Kalchreuth), Erster Bürgermeister Herbert Saft (von links) und Wasserwart Bernd Pfaffl (rechts) mit Vertretern des Wasserwirtschaftsamtes Nürnberg und beteiligter Baufirmen.
  • Foto: Gemeinde Kalchreuth
  • hochgeladen von Uwe Rahner

Das zentrale Pumpwerk zur Förderung des Kalchreuther Abwassers nach Nürnberg auf der ehemaligen Kläranlage wird durch die Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg (SUN), einen Eigenbetrieb der Stadt Nürnberg Nürnberg, betrieben. Die Gemeinde Kalchreuth betreibt neben ihrem Kanalsystem noch 13 eigene Mischwasserbehandlungsanlagen und vier Pumpwerke.

Um den aktuellen wasserrechtlichen Anforderungen und der hydraulischen Belastbarkeit des Brennnesselgrabens als Vorfluter gerecht zu werden, ist ein 570 Kubikmeter fassendes, neues Durchlaufbecken erforderlich. Hierfür hatte das Igensdorfer Ingenieurbüro Schneeberg und Kraus im Frühjahr 2018 im Gemeinderat ein neu entwickeltes Umsetzungskonzept vorgestellt, bei dem zwei Großrohrprofile aus Glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) in einen Retentionsbodenfilter eingebaut werden. In den glattwandigen GFK-Rohren sind zur Feststoffrückhaltung röhrenförmige Grobrechen integriert, durch die sich der Unterhaltsaufwand für das Regenüberlaufbecken und die Ablagerung von Feststoffen im RÜB 3 (vor der Einleitung in den Brennnesselgraben) erheblich reduzieren und bei dem eine Kosteneinsparung von ca. 40 % gegenüber einer konventionellen Beckenplanungen in Stahlbetonbauweise zu erwarten ist. Nachdem der Gemeinderat die Umsetzung beschlossen hatte bewarb sich das Ingenieurbüro mit dem Projekt für den vom Umweltministerium ausgelobten Bayerischen Abwasserinnovationspreis 2018.

520.000 Euro Projektförderung

Zwei Jahre vorher wurde der Abwasserzweckverband „Obere Schwabach“ mit seinen Mitgliedsgemeinden Igensdorf, Markt Eckental, Gräfenberg, Weißenohe und Neunkirchen a. Brand mit dem Bayerischen Abwasserinnovationspreis 2016 ausgezeichnet für eine vom gleichen Büro entwickelten Anlage für den Einzugsbereich Gräfenberg. Ende 2018 freute sich die Gemeinde Kalchreuth über den Bayerischen Abwasserinnovationspreis 2018 in Verbindung mit einer Projektförderung in Höhe von 520.000 Euro.
Am 12. Dezember begann mit dem offiziellen Ersten Spatenstich die bautechnischen Umsetzung. Aufgrund der Ausführung mit vorgefertigten Systembauteilen rechnet man mit einer kurzen Bauzeit und mit einer Inbetriebnahme bereits im Sommer 2020. Mit Investitionskosten von ca. 1,3 Mio. € werden durch die Gemeinde Kalchreuth die Weichen für eine zukunftsweisende Mischwasserbehandlung für das gesamte Einzugsgebiet der Gemeinde gestellt und dem hohen Schutzbedürfnis des Brenneselgrabens langfristig Rechnung getragen.
Gemeinde Kalchreuth – Spatenstich für das durch das Umweltministerium mit dem Bayerischen Abwasserinnovationspreis 2018 ausgezeichnete Regenüberlaufbecken Kalchreuth Nord

Eduard Mühlherr (Geschäftsführer Baufirma Mühlherr), Bernd Müller (Schneeberg & Kraus), Alexander Regn (Bauamtsleiter Kalchreuth), Erster Bürgermeister Herbert Saft (von links) und Wasserwart Bernd Pfaffl (rechts) mit Vertretern des Wasserwirtschaftsamtes Nürnberg und beteiligter Baufirmen.
Längsschnitt des neuen RÜB durch GFK-Großrohrprofil
Autor:

Uwe Rahner aus Igensdorf

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