Benediktinerkloster Weißenohe
„Grünes Licht” für Sanierung des Prälatenbaus

Joachim Herrmann bei einem Besuch in Weißenohe vor 10 Jahren. | Foto: Uwe Rahner
  • Joachim Herrmann bei einem Besuch in Weißenohe vor 10 Jahren.
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„Herzlichen Glückwunsch an den Förderverein Chorakademie des Fränkischen Sängerbundes im Benediktinerkloster Weißenohe zur lang ersehnten Bewilligung der Förderung durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien!” Das sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, der selbst Mitglied des Fördervereins und großer Freund der Chormusik ist, als er von der großartigen Nachricht erfuhr, dass der Verein für die denkmalgerechte Sanierung der Chorakademie nach langem Warten den dringend benötigten Zuwendungsbescheid in Höhe von 5,3 Millionen Euro erhielt. „Jetzt liegt endlich die Zusage aller Fördergeber vor, die Baumaßnahme kann starten. Die Förderung eröffnet wichtige Möglichkeiten für den Erhalt und die nachhaltige Nutzung des Benediktinerklosters – zum Nutzen der Gemeinde, der Region und des kulturellen Erbes insgesamt”, betonte Herrmann.

Der Innenminister begleitete und unterstützte das Engagement des Fördervereins seit langem und hatte sich persönlich beim Bundesbeauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien für die Bewilligung der Förderung eingesetzt. Der Antrag auf Bewilligung der Fördermittel wurde bereits 2019 gestellt, konnte jedoch aufgrund ungelöster Fragen im Bundeshaushalt noch nicht erteilt werden. „Die Mitglieder des Fördervereins haben lange darauf warten müssen, die Früchte ihrer Arbeit zu sehen. Umso erfreulicher ist es, dass sich ihre Arbeit jetzt ausgezahlt hat!”, resümierte Herrmann.

Freistaat Bayern fördert mit
rund 10 Millionen Euro

Durch die jetzt erfolgte Erteilung des Zuwendungsbescheids des Bundes ist nun der Weg auch für die anderen Fördergeber frei. Insbesondere kann die Regierung von Oberfranken nun die Bewilligung der Mittel der Städtebauförderung und einer Initiative der Regierungsfraktionen zum Nachtragshaushalt 2019/2020 des Bayerischen Landtags in die Wege leiten. Die Fördersumme des Freistaats Bayern liegt bei insgesamt rund 10 Millionen Euro. „Da nun alle Fördergeber einverstanden sind, kann der Verein mit der Baumaßnahme endlich starten”, hob Herrmann hervor.

Im Rahmen des Projekts soll der seit 20 Jahren leerstehende Klosterflügel (Prälatenbau) saniert und umgenutzt werden. Vorgesehen ist unter anderem die Schaffung von zwei Chorjugendräumen, einem Konferenzsaal, einem Chorsaal, einem Vortragssaal sowie drei Übungsräumen. Geplant ist zudem der Neubau eines Gästehauses sowie die Errichtung einer überdachten Freiluftbühne. Ziel der Baumaßnahmen ist es, im Kloster eine Begegnungsstätte für die Bürgerinnen und Bürger zu schaffen und gleichzeitig die städtebauliche Entwicklung der Gemeinde Weißenohe zu fördern, deren Ortsbild bis heute maßgeblich von der Klosteranlage geprägt wird.

Autor:

wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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