Igensdorf reagiert auf anhaltende Trockenheit
Wassernutzung eingeschränkt
- Der Markt Igensdorf reagiert auf die anhaltende Trockenheit und schränkt den Wasserverbrauch per Amtsverordnung ein.
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Wegen der anhaltenden Trockenheit und einer technischen Störung bei der Wassergewinnung hat der Markt Igensdorf die private Nutzung von Trinkwasser deutlich eingeschränkt. In Heroldsberg und Kalchreuth sind vergleichbare Maßnahmen derzeit nicht geplant. Vom Markt Eckental liegt der Redaktion bislang keine Antwort vor.
Die Allgemeinverfügung des Marktes Igensdorf gilt seit Mittwoch, 12. August. Untersagt ist unter anderem die Nutzung von Trinkwasser zur Gartenbewässerung, zum Befüllen von Pools und Planschbecken, zur Bewässerung von Sportflächen, zum Reinigen von Fahrzeugen sowie zum Abspritzen von Terrassen und Einfahrten.
Als Gründe nennt die Gemeinde die anhaltende Trockenheit und eine technische Störung bei der Wassergewinnung. Ziel sei ein schonender Umgang mit der derzeit nur begrenzt zur Verfügung stehenden Ressource Trinkwasser. Verstöße gegen die Allgemeinverfügung können mit einem Bußgeld von bis zu 2.500 Euro geahndet werden. Sobald die Einschränkungen nicht mehr notwendig sind, soll die Verfügung wieder aufgehoben werden.
Heroldsberg sieht derzeit keinen Handlungsbedarf
Das wochenblatt hat vor diesem Hintergrund bei weiteren Kommunen im Verbreitungsgebiet nachgefragt. Im Markt Heroldsberg besteht nach Auskunft der Geschäftsleitung aktuell keine Veranlassung, den Trinkwasserverbrauch durch Bevölkerung oder Gemeinde einzuschränken.
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit werde zwar viel Trinkwasser verbraucht. Es gebe aber kaum Anzeichen für eine Erschöpfung des Grundwassers. Das Wasserwerk beobachte die Entwicklung weiter. Im Heimatblatt vom August hat der Markt bereits Hinweise veröffentlicht, wie sich der Trinkwasserverbrauch reduzieren lässt. Diese Maßnahme reiche vorerst aus.
Auch Kalchreuth plant keine Einschränkungen
Auch die Gemeinde Kalchreuth sieht derzeit keine Notwendigkeit für Einschränkungen bei der Wasserversorgung. Nach Angaben von Bürgermeister Otto Klaußner ist das Wasserwerk so ausgelegt, dass auch in Zeiten erhöhten Verbrauchs eine ausreichende Versorgung gewährleistet ist.
Die Gemeinde appelliert dennoch an die Bevölkerung, verantwortungsvoll und sparsam mit Wasser umzugehen.
Beim Markt Eckental hat das wochenblatt ebenfalls nachgefragt. Eine Antwort lag bis zur Veröffentlichung dieses Beitrags noch nicht vor.
Autor:wochenblatt - Redaktion aus Eckental |
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