Weidestart für die Milchkühe
Erst mal die Nase putzen

Wenn schon mal ein Fotograf da ist, will sich Roni auch von ihrer besten Seite zeigen: Wo die Möglichkeit besteht, gehen die Milchkühe auf die Weide. Allzu sorglos sollte man den eigentlich gutmütigen Tieren aber nicht auf den Leib rücken, denn der wiegt leicht eine halbe Tonne und mehr – und die Wiesen, Ställe und Hofstellen sind sensible Bereiche der Nahrungsmittel­produktion.
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  • Wenn schon mal ein Fotograf da ist, will sich Roni auch von ihrer besten Seite zeigen: Wo die Möglichkeit besteht, gehen die Milchkühe auf die Weide. Allzu sorglos sollte man den eigentlich gutmütigen Tieren aber nicht auf den Leib rücken, denn der wiegt leicht eine halbe Tonne und mehr – und die Wiesen, Ställe und Hofstellen sind sensible Bereiche der Nahrungsmittel­produktion.
  • Foto: U. Rahner
  • hochgeladen von wochenblatt - Redaktion

Schon seit Ostern gehen die Milchkühe von Familie Engelhard am Haselhof auf die Weide, und bei Familie Rohlederer in Kleingeschaidt war es am vergangenen Wochenende so weit. Die Lage im Außenbereich oder am Ortsrand macht es möglich, am Abend gehen die Kühe ganz gerne wieder zurück in den heimischen Laufstall. Die Umstellung von Winterfutter auf Weide ist für die großen Wiederkäuer nicht unproblematisch, aber sie haben sie mittlerweile im besten Wortsinn gut verdaut. Bei Familie Engelhard wird Bio-Milch gemolken, bei Familie Rohlederer konventionell, wobei die Landwirte im Vergleich zur traditionellen Haltung in früheren Zeiten immer mehr Möglichkeiten schaffen, damit sich die Tiere wohlfühlen können und die Milch strengsten Qualitätskriterien entspricht.
Für Spaziergänge ist die Viehweide allerdings tabu – auch in Zeiten von Corona, wenn viele Freizeiteinrichtungen geschlossen sind. Gerade an den sonnigen Wochenenden waren viele Ausflügler aus der Stadt unterwegs und bevölkerten auch die Bauernhöfe, vor allem die mit Tierhaltung. Prinzipiell sind Besucher zwar immer willkommen, aber ohne zu fragen mitten durch die Betriebe zu spazieren, ist nicht nur unhöflich und mitunter störend, sondern kann auch gefährlich werden.
Während in Regionen wie im Allgäu die Milchkühe vielerorts traditionell täglich durchs Dorf auf die Weide und wieder zurück getrieben werden, wäre dies in fränkischen Dörfern schwer umzusetzen, erklärt Landwirt Johann Engelhard beim Fototermin. Seine Kühe haben das Glück, dass der Haselhof nur von eigenen Flächen umgeben ist und sie die Weide und den Kirschgarten direkt vor der Stalltür haben.

Autor:

wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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