LEADER-Projekt
Feierliche Enthüllung der Gedenktafel in Forth

Am Dienstag wurde feierlich das Gedenkschild in Forth, welches im Rahmen des Leder-Projekts entstanden ist, enthüllt. (v.l. Monika Berthold-Hilpert, Frank Pitterlein, Ilse Dölle, Dr. Martina Switalski, Birgit Kroder-Gumann)
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  • Am Dienstag wurde feierlich das Gedenkschild in Forth, welches im Rahmen des Leder-Projekts entstanden ist, enthüllt. (v.l. Monika Berthold-Hilpert, Frank Pitterlein, Ilse Dölle, Dr. Martina Switalski, Birgit Kroder-Gumann)
  • Foto: Jennifer Müller
  • hochgeladen von wochenblatt - Redaktion

Vielen Leserinnen und Lesern dürfte die neue Informations-Tafel und die neue Sitzbank am Ortsausgang von Forth in Richtung Schnaittach schon aufgefallen sein. Am Dienstag, 1. September, wurde die Anlage nun offiziell vorgestellt, die im Rahmen eines LEADER-Projekts entstanden ist.

Leader ist ein EU-Förderprogramm zur Stärkung ländlicher Räume. Der Markt Eckental hat sich im Zuge der Heimatpflege an einem Projekt beteiligt, das die Gräber und Grabinschriften der jüdischen Forther Familien und damit das kulturelle Erbe dieses Ortsteils und ganz Eckentals erhalten soll.

Der Markt Schnaittach hat im Rahmen des durch EU-Mittel geförderten LEADER-Projekts „Inschriften beleben – Lasst Grabsteine sprechen“ 2016 die Federführung übernommen. Die jüdische Landgemeinde mit kulturellem Mittelpunkt in Schnaittach dehnte sich auf die Gemeinden in Ottensoos, Simmelsdorf-Hüttenbach bis nach Forth aus.

Im Rahmen des Projekts gab es zunächst im Jahr 2018 die Fotoausstellung "Jüdische Spuren in Franken" von Christian Schuster im Rathaus. 2019 folgten dann die "Hörpfade", ein Projekt, das in Zusammenarbeit von VHS und dem Bayerischen Rundfunk entstanden ist. Nun folgte die Enthüllung der Informationstafel in Forth. "Damit wird Geschichte greifbar für alle Mitbürger und Mitbürgerinnen", erklärt Bürgermeisterin Ille Dölle in ihrer Ansprache.

Dr. Martina Switalski, die auch schon an dem Projekt "Hörpfade" maßgeblich beteiligt war, lag auch dieses Projekt sehr am Herzen. Schon seit vielen Jahren widmet sie sich der Erforschung auch der jüdischen Geschichte von Forth. Erst durch sie hat die Gemeinde den perfekten Ort für die Tafel gefunden, wie Dölle erklärt. "In der Fraisch" ist der Ortsausgang Richtung Schnaittach weisend, wohin die Juden ihre Verstorbenen zum Friedhof gebracht hatten. Für dieses Projekt, welches in Kooperation mit der Gemeinde Schnaittach entstand, der perfekte Ort.

Autor:

wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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