Landkreis Erlangen-Höchstadt
Einrichtung eines Technologie-Transferzentrums

Knut Harmsen (Leiter der IHK-Geschäftsstelle Erlangen), Michael Thiem (Vorsitzender des IHK-Gremiums ­Herzogenaurach-Höchstadt/Aisch), Alexander Tritthart (Landrat des Landkreises Erlangen-Höchstadt), Johannes von Hebel (Vorsitzender des Vorstands der Stadt- und Kreissparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach), Prof. Michael Dorner (TH Georg Simon Ohm), Wolfgang Mevenkamp (Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Erlangen-Hersbruck-Lauf, v.l.n.r.). | Foto: Privat
  • Knut Harmsen (Leiter der IHK-Geschäftsstelle Erlangen), Michael Thiem (Vorsitzender des IHK-Gremiums ­Herzogenaurach-Höchstadt/Aisch), Alexander Tritthart (Landrat des Landkreises Erlangen-Höchstadt), Johannes von Hebel (Vorsitzender des Vorstands der Stadt- und Kreissparkasse Erlangen Höchstadt Herzogenaurach), Prof. Michael Dorner (TH Georg Simon Ohm), Wolfgang Mevenkamp (Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Erlangen-Hersbruck-Lauf, v.l.n.r.).
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Der Kreistag des Landkreises Erlangen-Höchstadt hat im April beschlossen, die Initiative zur Einrichtung eines Technologietransferzentrums (TTZ) im Landkreis zu unterstützen. Dieses soll sich, getragen von der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm, dem Zukunftsthema „Digitale Transformation – Technologien, Geschäftsprozesse und Souveränität” widmen.

Ein Mehrwert für die Region soll durch die Stärkung von Innovationskraft sowie angewandter Forschung und Entwicklung entstehen, insbesondere für mittelständische Unternehmen, die über keine eigene Forschungsabteilung verfügen. Forschungsergebnisse würden in die Unternehmen transferiert, Arbeitsplätze werden gesichert. Die Anschubfinanzierung des Freistaates Bayern beläuft sich auf etwa fünf bis sieben Millionen Euro für die ersten fünf Jahre. Das Geld würde direkt an die Technische Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm ausbezahlt werden. Eine Anschlussgrundfinanzierung sei grundsätzlich möglich, sofern das TTZ gut funktioniert und angenommen wird. Für eine anschließende Grundfinanzierung benötige man jährlich ca. 1 Million Euro an Drittmitteln.

Für die Antragstellung beim Freistaat Bayern sind insbesondere aussagekräftige Letter of Intent (LOI) von Unternehmen, Verbänden, Kommunen und Institutionen erforderlich. Die Stadt- und Kreissparkasse Erlangen-Höchstadt hat einen solchen Letter of Intent unterzeichnet und an Landrat Alexander Tritthart und Michael Dorner, Professor für Informatik an der TH Nürnberg, übergeben.

Johannes von Hebel, Vorsitzender des Vorstands der Sparkasse, kündigte an, ein Sonderkreditprogramm in Höhe von einer Million Euro aufzulegen. Unternehmen, die einen Forschungsauftrag an das künftige TTZ im Landkreis Erlangen-Höchstadt vergeben wollen, erhalten dafür einen Sparkassenkredit zu vergünstigten Zinsen. Außerdem bietet die Stadt- und Kreissparkasse an, dem TTZ Räumlichkeiten in ihrem Gebäude am Marktplatz in Höchstadt a. d. Aisch zur Verfügung zu stellen. In direkter Nachbarschaft zur Geschäftsstelle will die Sparkasse Räume, die sie selbst nicht mehr nutzt, zu einem günstigen Preis an das TTZ vermieten, wie Johannes von Hebel erklärte.

Auch das IHK-Gremium Erlangen sowie die Kreishandwerkerschaft (KHS) Erlangen-Hersbruck-Lauf als Vertreter der regionalen Wirtschaft lobten das Projekt und übergaben ihrerseits jeweils einen Letter of Intent an Professor Michael Dorner. KHS-Geschäftsführer Wolfgang Mevenkamp lobte neben dem Fokus auf digitale Resilienz, dass Forschungsinstitute wie das künftige TTZ die Unabhängigkeit von US-Konzernen erhöhten und individuelle Lösungen für die Unternehmen der Region ermöglichten.

Knut Harmsen, Leiter der IHK-Geschäftsstelle Erlangen, nannte das seit 2025 bestehende TTZ in Lauf an der Pegnitz als positives Beispiel. Auch das Laufer TTZ liegt in der Trägerschaft der TH Nürnberg.

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wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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