Neuer Hort Dreiviertel
Baustart in Forth

Von links: Ortwin Duddeck (Bauleiter in der Verwaltung), Bauamtsleiterin Petra Kohlmann, Schulleiter Gerhard Wagner, Stefan Kräußel und Ruth Schwarzmeier vom Architekturbüro horstmann+partner, Eckentals Erste Bürgermeisterin Ilse Dölle, Tino Städtler (ASB-WunderKinder gGmbH) und Franz Maurer (Tauber/Brochier Bau) griffen zum Spaten.
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  • Von links: Ortwin Duddeck (Bauleiter in der Verwaltung), Bauamtsleiterin Petra Kohlmann, Schulleiter Gerhard Wagner, Stefan Kräußel und Ruth Schwarzmeier vom Architekturbüro horstmann+partner, Eckentals Erste Bürgermeisterin Ilse Dölle, Tino Städtler (ASB-WunderKinder gGmbH) und Franz Maurer (Tauber/Brochier Bau) griffen zum Spaten.
  • Foto: Georg Heck
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"Erster Spatenstich" zum Kinderhort "3/4 – Drei Viertel"

Kinder brauchen Zeit, um sich zu entwickeln, sie sind noch nicht ganz fertig, sondern eben nur zu "Drei Vierteln". So beschreibt und erklärt der künftige Träger ASB Nürnberger Land e.V. den Namen für den Kinderhort in Forth, für den am Freitag der symbolische "Erste Spatenstich" gefeiert wurde.

Eckental baut sein Entwicklungspotenzial aus

Kinder brauchen Raum zum Entwickeln, so Eckentals Bürgermeisterin Ilse Dölle, dazu schafft die Marktgemeinde gerne Platz und Möglichkeiten. Für alle Kommunen ist der ab 2026 gültige Rechtsanspruch, dass jedes Schulkind einen Nachmittagsbetreuungsplatz erhält, finanziell, personell und räumlich eine große Herausforderung. Der Markt Eckental hat bereits 2015 mit der Umsetzung begonnen und inzwischen den Hort in Eschenau für ca. 5 Mio. Euro mit 125 Plätzen gebaut. Im Sommer 2019 hat sich der Gemeinderat intensiv mit dem Thema Nachmittagsbetreuung an der Grundschule in Forth befasst und wegen des Raummangels mit dem Schulleiter Gerhard Wagner beraten hinsichtlich Platzbedarf und -Angebot. Bereits ein Jahr später waren die Planungen erfreulich weit fortgeschritten und mit dem ASB auch ein verlässlicher Träger für den Hort gefunden. Rasch folgten die Beschlüsse für die neue nötige Einrichtung, ein Architekten-Wettbewerb, die Einreichung der Förderanträge, Ausschreibungen und Beschlüsse über Lage, Form, Ausstattung und Farbe des Hauses.

Der neue Hort wird ein hochmoderner Bau, ein Vorzeigeobjekt der besonderen Art, das wegen der beengten Platzverhältnisse eine architektonische Herausforderung ist. Vorbildlich wird auch der hohe energetische Standard des Hauses mit Photovoltaik-Anlage und Luft-Wärmepumpe. Die Brutto-Gesamtkosten für den Hort-Neubau auf einer Gesamtfläche von 1050 Quadratmeter in Massivbauweise sind auf 4,4 Mio. Euro veranschlagt. Die Fertigstellung ist für Ende 2023 beabsichtigt. Für die Grundschule Forth bedeutet das mit 5 Gruppen mit insgesamt 130 Plätzen einen deutlichen Ausbau der Hortplätze.

Zwar musste für den Neubau die schöne und wichtige Spielplatzanlage weichen. In unmittelbarer Nähe ist aber ein Ersatzgrundstück im Eigentum der Gemeinde, das für einen neuen Spielplatz in Frage kommt.

Bürgermeisterin Ilse Dölle lobte den Marktgemeinderat und die Verwaltung ausdrücklich für die fortschrittlichen, weitsichtigen und zukunftsträchtigen Entscheidungen. "Die Unterstützung für eine optimale Betreuung der Kinder ist heute wichtiger denn je, wir als Verwaltung wollen dazu in Eckental die räumlichen Voraussetzungen schaffen, damit unsere Partner, die Träger für die Kinder und das pädagogische Fachpersonal optimale Bedingungen schaffen". Etwa 10 Prozent der vielen Kinder in Eckental sind unter 10 Jahre alt. Der zunehmende Fachkräftemangel auch in Eckental fordert das Vater und Mutter berufsstätig sind, drum können wir es uns nicht leisten, dass ein gut ausgebildeter Elternteil nicht arbeiten kann, so die Bürgermeisterin weiter.

Die Verantwortlichen hoffen auf einen unfallfreien Verlauf und dass trotz des angespannten Baustoffmarktes die Termin- und Kostenrahmeneingehalten werden können.

Georg Heck

Von links: Ortwin Duddeck (Bauleiter in der Verwaltung), Bauamtsleiterin Petra Kohlmann, Schulleiter Gerhard Wagner, Stefan Kräußel und Ruth Schwarzmeier vom Architekturbüro horstmann+partner, Eckentals Erste Bürgermeisterin Ilse Dölle, Tino Städtler (ASB-WunderKinder gGmbH) und Franz Maurer (Tauber/Brochier Bau) griffen zum Spaten.
Die 3D Simulation der Architekten horstmann+partner zeigt, wie der neue Forther "Kinderhort ¾ – Drei Viertel" einmal aussehen wird.
Autor:

wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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