„Burger meets Bürgermeister” in Eckental
Alle fünf Kandidaten auf der Bühne im Gleis3

Auf dem Podium: Moderator Frederic Wegner, Sebastian Singer, Gerhard Wölfel, Felix Zosel, Astrid Marschall und Sara Kircher (von rechts nach links). | Foto: Uwe Rahner
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  • Auf dem Podium: Moderator Frederic Wegner, Sebastian Singer, Gerhard Wölfel, Felix Zosel, Astrid Marschall und Sara Kircher (von rechts nach links).
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Für Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 24 Jahren bot das Jugendbüro Eckental am Freitagabend eine herausragende Informationsveranstaltung zur Kommunalwahl. Die Veranstaltung im Jugendtreff Gleis 3 begann mit einer Podiumsdiskussion, bei der die Bürgermeister-Kandidierenden zwei Stunden lang Rede und Antwort standen. Nach der Podiumsdiskussion gab es Gelegenheit, mit den Kandidaten, Parteien und Wählergruppen zu sprechen, auch mit SPD und JU, die keine eigenen Bürgermeisterkandidaten stellen. Zur Stärkung gab es Burger vom Foodtruck. Die Veranstaltung wurde im Rahmen der Demokratiebildung durch den Landkreis Erlangen-Höchstadt über das Jugendprojekt „Demokratie & Vielfalt” gefördert.

Foto: Uwe Rahner

Überwältigendes Interesse
und rege Beteiligung

Mit 120 Besuchern wurden die Erwartungen übertroffen, die ehrenamtlichen Helferteams der Jugendtreffs Gleis 3 und Postclub mussten zusammen mit den Jugendbüro-Mitarbeiterinnen eifrig nachbestuhlen. Die Rückmeldungen von den Besuchern und von den beteiligten Politikern waren durchwegs positiv.

Foto: Uwe Rahner

Jugendthemen benennen und sichtbar machen

Souverän moderiert wurde die Podiumsdiskussion mit reger Besucherbeteiligung von Frederic Wegner, der sich ehrenamtlich im Verein „Wir für Demokratie e.V.” und in der Akademie Jugendpolitik e.V. engagiert. Befragungen im Vorfeld in der Mittelschule, im Gymnasium und in den Jugendtreffs lieferten Vorlagen für die vorbereiteten Fragen an die Kandidaten auf dem Podium. Hier ging es um Erwartungen an die künftige Bürgermeisterin oder den Bürgermeister, ÖPNV und Gräfenbergbahn, Überquerung der Dr.-Otto-Leich-Straße oder Freizeitangebote für Jugendliche. Neben spontanen Fragen aus dem Publikum konnten auch Fragen per Handy über eine Interaktionsplattform gestellt werden. An einer vor Ort durchgeführten Abstimmung, die weder amtlich noch repräsentativ gewertet werden kann, beteiligten sich 46 Besucher mit folgendem Ergebnis: Sebastian Singer (CSU) 6 Stimmen, Gerhard Wölfel (Freie Wähler) 11 Stimmen, Astrid Marschall (Grüne) 8 Stimmen, Felix Zosel (UBE) 6 Stimmen und Sara Kircher (Die Linke) 13 Stimmen, 2 Stimmen waren ungültig. Das Jugendbüro Eckental sah mit der rundum gelungenen seine Ziele erreicht, junge Menschen in Kontakt mit der Kommunalpolitik zu bringen und politische Demokratischiebildung zu fördern. Die Jugendlichen konnten ihre Möglichkeiten zur Beteiligung wahrnehmen, ihre Themen benennen und sichtbar machen und direkt mit Politikern in Kontakt treten.

Auf dem Podium: Moderator Frederic Wegner, Sebastian Singer, Gerhard Wölfel, Felix Zosel, Astrid Marschall und Sara Kircher (von rechts nach links). | Foto: Uwe Rahner
Auf einer „Klartext-Klorolle konnte man schreiben, was man „scheiße” findet, in der „Ideendusche” konnte man Kreatives auf die Duschwände kritzeln und bei der U18-Wahl konnten alle ihre Stimme abgeben, die noch nicht offiziell wählen dürfen. | Foto: Uwe Rahner
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wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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