Neujahrsempfang Markt Igensdorf
„Mit Demut und Optimismus” ins neue Jahr
- Die geehrten langjährigen Ehrenamtlichen mit Bürgermeister Edmund Ulm und Landrat Dr. Hermann Ulm.
- Foto: Uwe Rahner
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Beim Neujahrsempfang Igensdorf stand neben der Ehrung langjährig tätiger Ehrenamtlicher erneut die vor genau einem Jahr wiedereröffnete Lindelberg Kulturhalle im Mittelpunkt.
Bürgermeister Edmund Ulm ließ in wenigen Sätzen das vergangene Jahr Revue passieren und blickte auf die Herausforderungen im neuen Jahr – insbesondere finanzieller Natur. Auf alle freiwilligen Leistungen solle die Gemeinde auch bei klammer Kasse nicht verzichten. Immerhin könne man mit einer Förderung von 1,2 Millionen Euro für die nötige Erneuerung alter Wasserleitungen rechnen und habe mit angepassten Verbrauchgebühren die künftigen Lasten durch Erneuerungsbeiträge verringert.
Landrat Dr. Hermann Ulm wünschte den Anwesenden mit dem „einzigen fränkischen Satz, der mit X beginnt” ein „Xund’s neu’s Jahr” lobte Igensdorf als „dynamische Gemeinde mit gedeihlicher Entwicklung” und erläuterte kurz die Unvermeidbarkeit der Kreisumlagenerhöhung, die 2026 die Landkreisgemeinden finanziell belastet.
- Marion Rossa-Schuster übergab Bürgermeister Edmund Ulm nach abgeschlossenem Verfahren einen symbolischen Förderbescheid.
- Foto: Uwe Rahner
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Auf den „Meilenstein Lindelberg Kulturhalle” (so der Bürgermeister) ging Marion Rossa-Schuster in ihrer Ansprache genauer ein. Sie ist im Kulturamt des Landkreises für die LEADER-Aktionsgruppe „Kulturerlebnis Fränkische Schweiz” e.V. zuständig. Diese organisiert seit 20 Jahren das Management der EU-Zuschüsse aus dem LEADER-Programm zur Förderung des ländlichen Raums. Die Förderung in Höhe von 1,5 Millionen Euro für die „Inwertsetzung der Lindelberg Kulturhalle” war ein Glücksfall für den Markt Igensdorf, erklärte sie. Die immensen bürokratischen Aufgaben und Hürden haben alle Beteiligten vor Ort in vorbildlicher Weise erledigt und bewältigt – unter anderem mit „sieben Umzugskartons voll mit Aktenordnern” – so dass sie nochmals einen symbolischen finalen Schlussbescheid überreichen konnte.
Für ihre langjährigen Dienste im Ehrenamt wurden mit der Ehrenmedaille in Bronze gewürdigt Stefan Gebhardt (15 Jahre Abteilungsleiter beim FC Stöckach), Stefan Mörlein und Michael Bloszies (15 Jahre im Verwaltungsrat sowie Platz- und Gebäudewart SG Rüsselbach), Cindy Köhler (17 Jahre Vorstandsarbeit im Dorfverschönerungsverein Rüsselbach), Marion Sieben (20 Jahre Schriftführerin im Dorfverschönererungsverein Rüsselbach) und Dr. Ulrike Kögel (15 Jahre Kassenwart im Freundeskreis Igensdorf – St. Martin la Plaine).
Die Ehrenmedaille in Silber wurde überreicht an Dr. Friedrich Kögel (27 Jahre Vorstandsämter im MGV Igensdorf-Mitteldorf), Edmund Ulm (26 Jahre Vorstandstätigkeit im Soldaten- und Kameradenverein Dachstadt) und Werner Fischer (25 Jahre Vorstandsämter in der FFW Rüsselbach).
Die Ehrenmedaille in Gold ging an Heinz Heid (30 Jahre Kassier der FFW Rüsselbach), Karl-Heinz Fiebig (32 Jahre Kassier der FFW Dachstadt), Reinhard Pflaum (über 40 Jahre Schriftführer der Jagdgenossenschaft Dachstadt), Gerhard Seitz (über 40 Jahre Kassier der Jagdgenossenschaft Pommer), Thomas Gebhardt (31 Jahre Kassier der Jagdgenossenschaft Stöckach) und Reinhard Zeiß (über 36 Jahre Vorstandsarbeit im MGV Edelweiß Lindelbach-Stöckach).
Weiter wurden die Urkunden an die Gewinner des Stadtradelns 2024 und 2025 übergeben sowie Marie Mirsberger als Igensdorfer Christkind der Jahre 2023 und 2024 offiziell verabschiedet. In diesem Zusammenhang dankte der Bürgermeister Helga Baumann dafür, dass sie seit 2007 das Igensdorfer Christkind einkleidet.
Für vielseitige musikalische Begleitung sorgte der Musik- und Trachtenverein Igensdorf.
Autor:wochenblatt - Redaktion aus Eckental |
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