Sängerbund Dachstadt
Ausflug in die malerische Residenzstadt Würzburg
- Der Sängerbund Dachstadt e.V. war seit 1923 ein Männerchor, im Jahr 2003 wandelte er sich zu einem gemischten Chor, um den Fortbestand des Vereins sicherzustellen. Und wie man auf dem Foto (vor der Residenz in Würzburg) sieht, ist das auch gelungen.
- Foto: Steffi Schwager
- hochgeladen von Christiane Behringer
Die Dachstadter Sänger machten sich am vergangenen Samstagmorgen, 10. Oktober 2026, mit Freunden und Begleitungen im Reisebus auf nach Würzburg. Die Residenzstadt ist bekannt für üppige, barocke Architektur und natürlich als Weinstadt am Main. Um sich vor Beginn der Besichtigungen mit einer kleinen Brotzeit zu stärken und sich erst einmal einen Überblick zu verschaffen, hielt der Bus schon kurz vor der Stadt an einem Platz mit herrlichem Blick über Würzburg.
Anschließend ging es dann direkt zur Würzburger Residenz. Sie ist als UNESCO-Weltkulturerbe bekannt und gilt als eines der bedeutendsten Barockschlösser Europas. Besonders das enorm große Treppenhaus mit dem weltgrößten zusammenhängenden Deckengemälde und der wunderschöne Hofgarten beeindruckten die Ausflügler. Mit dem Bus ging es dann weiter zur Festung Marienberg. Sie ist das Wahrzeichen der Stadt, beherbergt das Museum für Franken und thront majestätisch über dem Main. Nach einem kleinen Spaziergang zum Aussichtspunkt bot sich ein atemberaubender Panoramablick auf die Stadt.
Der Bus brachte die Dachstadter Gäste dann ins lebendige Herz der Altstadt, über den Marktplatz mit vielen historischen Gebäuden, wie dem Falkenhaus, war es nur ein kurzer Fußweg zur Marienkapelle, einer sehenswerten, spätgotischen Kirche. Weiter ging es anschließend zum Neumünster, einer romanischen Basilika mit barocker Fassade, die direkt neben dem Kiliansdom im Stadtzentrum steht. Sie gilt als das Herzstück des Bistums Würzburg und ist der Ort der Grablege der heiligen Kilian, Kolonat und Totnan, die im Jahr 689 hier den Märtyrertod starben. Auch für eine gemütliche Kaffeepause blieb noch genug Zeit.
Auf dem Weg zum Dom ging es durch das Lusamgärtchen, mit dem Grabmal Walthers von der Vogelweide, der als der bedeutendste deutschsprachige Lyriker des Mittelalters gilt. Als viertgrößte romanische Kirche Deutschlands ist der Dom St. Kilian mit seiner beeindruckenden Doppelturmfassade ein "Muss" bei einem Besuch in Würzburg. Zu Fuß konnte man über die Alte Mainbrücke, offiziell "Marienbrücke" schlendern, die als älteste Steinbrücke Deutschlands dieser Größe gilt und ursprünglich um 1120 errichtet wurde (der Bau der heute vorhandenen Steinbögen begann erst später, ab 1476). Viel zu schnell war der Tag um und - mit einem Zwischenhalt zum Abendessen in Gremsdorf - ging es dann wieder zurück nach Dachstadt.
Autor:Christiane Behringer aus Igensdorf |
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