Heroldsberg baut vor
Vorgezogener Spatenstich beim Bauhof-Neubau

Vorne von links: Christian Munker (Bauhofleitung), Thomas Pfülb (Bautechnik), Jan König (1. Bürgermeister). Hinten von links: Lukas Willert (GS Schenk Tiefbau), Doris Diehl-Grüm (3. Bürgermeisterin), Udo Stammberger (2. Bürgermeister), Johannes Schalwig (Altbürgermeister), Manuel Leiter (ssp-architekten)
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  • Vorne von links: Christian Munker (Bauhofleitung), Thomas Pfülb (Bautechnik), Jan König (1. Bürgermeister). Hinten von links: Lukas Willert (GS Schenk Tiefbau), Doris Diehl-Grüm (3. Bürgermeisterin), Udo Stammberger (2. Bürgermeister), Johannes Schalwig (Altbürgermeister), Manuel Leiter (ssp-architekten)
  • Foto: Dieter Kaletsch
  • hochgeladen von wochenblatt - Redaktion

Mitte Februar und damit zwei Wochen früher als vorgesehen konnte der symbolische Erste Spatenstich für den Neubau des gemeindlichen Bauhofes in Heroldsberg erfolgen. Allerdings hatte sich der Baubeginn auf dem ehemaligen Gelände des Sägewerkes Adelmann am Schleifweg schon vorher, entgegen er ursprünglichen Planungen, um ein halbes Jahr nach hinten verschoben.

Grund dafür waren übermäßige Kostensteigerungen und damit verbundene nochmaligen Ausschreibungen der Bauleistungen. Das architektonisch anspruchsvoll gestaltete, aber in Konstruktion und Materialauswahl einfach konzipierte Gebäude besteht aus einer leicht geneigten Satteldachhalle und einem angegliederten zweigeschossigen Verwaltungsund Sozialbereich.

Der Bauhof wurde zukunftsweisend für etwa 15 Mitarbeiter konzipiert, den größten Raum nehmen die Stellplätze der Bauhof-Fahrzeuge sowie die einzelnen Werkstätten ein. Der Höhenunterschied auf dem Gelände wird im Gebäude durch Teilunterkellerung und durch eine Rampe für die zukünftige öffentliche Grüngutentsorgung aufgenommen.

Dafür steht ein abgetrennter Hofbereich den anliefernden Bürgern offen, die hier Grüngut ausladen und in die tiefer liegenden Container einwerfen können. Der Bauhofneubau hat eine Bruttogrundfläche von insgesamt 2.350 mÇ und einen Bruttorauminhalt von 12.700 mÑ. Im Bereich der Freianlagen sind zusätzliche Boxen für loses Schüttgut und ein Silo mit 100 mÑ Volumen für Streusalz vorgesehen.

Auf dem Hauptdach ist eine große Photovoltaikanlage mit 99 kWp sowie eine solarthermische Anlage für Warmwasser vorgesehen. Der produzierte Strom versorgt das Gebäude und zwei Stromspeicher, die Beheizung des Gebäudes erfolgt über zwei Luft/Wasser Wärmepumpen. Eine Begrünung der weiteren Dachflächen wird geprüft.

Die Fassade wird mit einer vorgehängten Holzverschalung gestaltet, im Innenbereich werden die Materialien überwiegend im Rohzustand belassen und Installationen meistens sichtbar geführt. Die Gesamtkosten betragen voraussichtlich ca. 5,5 Mio. Euro.

Platz für zukunftsweisende Feuerwache

Nach der für März oder April 2022 geplanten Fertigstellung kann der Bauhof vom jetzigen Standort in der Holzschuherstraße um ziehen in den Neubau am Schleifweg. Das frei werdende Gelände soll zusammen mit dem Grundstück, auf dem das vor 61 Jahren errichtete und vor 40 Jahren erweiterte Feuerwehrgerätehaus steht, Platz für einen zukunftsweisenden Feuerwehrstandort bieten. Die weitere Weichenstellung für die neue Feuerwache soll in der Gemeinderatssitzung am 13. April erfolgen.

Der Bauhof, das Feuerwehrgerätehaus und eine neue Sporthalle sind die größten Bauprojekte für dieses und die nächsten Jahre in Heroldsberg – abgesehen von den Bahnunterführungen. Die seit einem Jahr andauernden Arbeiten um die Unterführung Schützenstraße erfordern nochmals eine Sperrung bis Ende April, die Erneuerung der Unterführung Kohlengasse wurde von der Bahn auf 2022 verschoben.

Auch die Sporthalle rückt auf der To-Do-Liste der Gemeinde nach hinten, abhängig von den Möglichkeiten, bei seriöser Finanzierung weiter zu investieren.

Autor:

wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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