Das diesjährige Pogromgedenken konzentriert sich auf die Familie Schnaittacher und deren zwei arisierte Häuser im Ort. Die „Interessengemeinschaft jüdische Geschichte“ führt seit 2009 dieses Gedenken am Memorial Forther Hauptstraße 47 durch und hat ein dreiteiliges Gedenken organisiert.
Gedenken am Jahrestag
Am Montag, 9. November, findet man sich um 18 Uhr an der Stele vor dem Schnaittacherhaus (Forther Hauptstraße 47) zusammen, um die Namen der Ermordeten zu verlesen. Im Gedenkgang geht es dann zur Martin-Luther-Straße 12 und kurzen Informationen zu den überlebenden Fritz und Alfred Schnaittacher.
Ausstellung zu den jüdischen Häusern in Forth
Am Freitag, 13. November, wird in der Frohnhofer Mühle um 15 Uhr eine Ausstellung zu den jüdischen Häusern in Forth eröffnet und ein packendes Kapitel aus dem Roman „Die Lücken“ von Shida Bazyar gelesen. Die Kuratorin Martina Switalski erläutert die Ausstellung gerne auch freitags für interessierte Gruppen nach Voranmeldung unter martina.switalski@gmx.de
Geschichte und Zukunft des Schnaittacherhauses
Informationen zur Zukunft des Schnaittacherhauses in der Forther Hauptstraße 47 werden am Montag, 7. Dezember, um 18 Uhr im Evangelischen Gemeindehaus Forth für alle Gemeinderäte und Interessierten vorgestellt – mit sehr aktuellen statischen Messungen in einer Masterarbeit der FH Coburg bei Prof. Holger Falter. Patrick Schilling aus Coburg referiert seine Ergebnisse zum denkmalgeschützten Schnaittacherhaus.
An diesem Abend will die Interessengemeinschaft deshalb über eine „Stolperstein“-Verlegung für Rosa und Pauline Schnaittacher reden und sucht hierfür Unterstützer und Unterstützerinnen.
Zum Dreiteiligen Gedenken 2026 gibt es einen ausführlicheren Beitrag und weitere Hintergrundinformationen.
Autor:wochenblatt - Redaktion aus Eckental |