Seit einigen Monaten arbeitet der Markt Eckental daran, eine demenzsensible Kommune zu werden. Dazu gehört auch darüber aufzuklären, was die Diagnose Demenz für Erkrankte und ihr Umfeld bedeutet. Deshalb hat die Gemeinde die Autorin, Bloggerin und Journalistin Peggy Elfmann eingeladen. Sie spricht am Montag, 16. November, um 18 Uhr in der Gemeindebücherei über das Thema Demenz und trägt Passagen aus ihren Büchern vor. Der Eintritt ist frei.
Wer einen Angehörigen mit Demenz begleitet, erlebt Herausforderungen. Sie beginnen oft schon vor der Diagnose. Ist es eine Demenz oder nur Vergesslichkeit? Das fragen sich viele vorab. Steht die Diagnose, tauchen neue Fragen und Themen auf. Was hilft in schwierigen Momenten? Wie kann man den Angehörigen mit Demenz gut begleiten, ohne sich selbst zu verlieren? Die Journalistin Elfmann kennt die Gefühle, Gedanken und Sorgen, mit denen Angehörige leben. Als ihre Mutter mit 55 Jahren an Alzheimer erkrankte, war das ein Schock für die ganze Familie. Die Begleitung und Pflege brachte immer wieder neue Erfahrungen, erforderte neue Anpassungen.
Elfmann schreibt über ihre Erfahrungen in ihren Büchern sowie auf ihrem Blog „alzheimerundwir“, mit dem sie für den Grimme Online Award nominiert war. Ihr Buch „Mamas Alzheimer und wir“ ist ein berührender und ehrlicher Erfahrungsbericht. In ihrem neuen Buch „Meine Eltern werden alt. 50 Ideen für ein gutes Miteinander“ beschäftigt sich Elfmann damit, wie die Fürsorge für die älter werdenden Eltern gelingen kann und gibt Anregungen, um miteinander ins Gespräch zu kommen, schöne Momente zu erleben und die eigene Rolle und Grenze zu erkunden.
Nach der Lesung gibt es ausreichend Zeit für den Austausch.
www.alzheimerundwir.com
Autor:wochenblatt - Redaktion aus Eckental |