Auftaktveranstaltung zu Erasmus+-Projekt SAFFT4EU in Kleinsendelbach
Wie lässt sich Landwirtschaft so gestalten, dass sie auch unter den Bedingungen von Klimawandel und Biodiversitätskrise tragfähig bleibt? Eine Antwort geben mehrjährige Waldgarten- und Agroforstsysteme. Um das dafür nötige Wissen breit verfügbar zu machen, entwickeln sechs Partnerorganisationen aus vier EU-Ländern im Erasmus+-Projekt SAFFT4EU einen mehrsprachigen Lehrgang für Gärtner, Landwirte und erfahrene Praktizierende – mit Online-Modulen und Präsenztrainings auf Praxisbetrieben.
Auftakt ist am Dienstag, 15. September, in Kleinsendelbach mit Fachvorträgen, Podiumsdiskussion und Feldführung von 10-17 Uhr in der Mehrzweckhalle. Die Veranstaltung verbindet Projektvorstellung, fachlichen Austausch und Praxis vor Ort. Ausgewählte Programmteile werden zusätzlich per Online-Stream übertragen.
Programmhighlights
- Eröffnungsvortrag: „Einer der ältesten Waldgärten Europas als Beispiel für resiliente Landwirtschaft von morgen“ – Bernhard Gruber, Österreichisches Waldgarten-Institut
- Projekt- und Konsortiumsvorstellung von SAFFT4EU – Leon Bessert, DeFAF
- Podiumsdiskussion: „Potenziale und Herausforderungen von Waldgartensystemen als landwirtschaftliche Produktionsmethode?“ – u. a. mit Lilly Schmidtlein (Betriebsleiterin Hof vErde, Expertin für syntropischen Agroforst), Christian Böhm (Referent Agroforstwirtschaft, Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz) und Michaela Kuschel (Agroforst-Botschafterin, Hochschule Weihenstephan-Triesdorf)
- Feldführung durch einen syntropischen Agroforst in Unterschöllenbach – Lilly Schmidtlein, Verein vErde regenerativ
- World Café „Wie können Waldgartensysteme konkret umgesetzt werden?“ sowie Markt der Möglichkeiten
Autor:wochenblatt - Redaktion aus Eckental |