Mit einer Vernissage am Freitag, 9. Oktober, um 18.30 Uhr im Rathaus Heroldsberg wird die Ausstellung der Künstlerinnen Inge Mohr, Ilse Feiner und Margreet Duijneveld eröffnet.
Die Ausstellung kann vom Montag, 5. Oktober, bis Donnerstag, 7. Januar, im Rathaus Heroldsberg zu den Öffnungszeiten besichtigt werden.
www.heroldsberg.de
Inge Mohr
Inge Mohrs Bilder entstehen zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Sie interessiert das Dazwischen - der Moment, in dem eine Form auftaucht und wieder verschwindet. Sie arbeitet in Schichten, mit Farbe, Linien und Collage. Intuitiv. Mal kraftvoll, mal leise. Jedes Bild ist eine Suche nach Balance -zwischen Loslassen und Halten, zwischen Erzählungen und reiner Farbe. Ihre Zeit in der Meisterklasse bei Rosa Loy hat sie gelehrt, der eigenen Handschrift zu vertrauen.
- Inge Mohr - Weißes Hemd
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Ilse Feiner
Geboren in Roding in der Oberpfalz, lebt Ilse Feiner seit 1967 in Franken und seit 1980 mit Familie in Roßtal. Nach Privatstudien absolvierte sie ein Hauptstudium an der Europäischen Kunstakademie Trier und eine Weiterbildung an der Freien Akademie Augsburg. Feiner ist seit 2003 Mitglied des BBK Nürnberg. 2012 und 2014 war sie Preisträgerin beim NN-Kunstpreis.
Formen aller Art: Geometrische, figürliche, landschaftliche und pflanzliche Anmutungen bringt sie in einen visuellen Gesamtklang. Zwischen Konzept und expressiver Malerei bewegen sich ihre Arbeiten. Mit einer Palette weniger kontrastierender oder aufeinander abgestimmter Farbtöne erschafft sie eine Weltensicht, die zwischen abstrakter, realistischer und fiktiver Darstellung wandelt. Das breit gefächerte Spektrum der Werke ist um vielfache Serien gruppiert und meist großformatig in Acryltechnik auf Leinwand gefertigt.
Feiner über sich: „Ein inneres Feuer lässt mich stetig nach neuen Ausdrucksformen und Motiven suchen. Stillstand kann ich mir nicht vorstellen.“
- Ilse Feiner - Brücke im Wald
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Margreet Duijneveld
Margreet Duijneveld (geb. 1964) kommt aus der Nähe von Amsterdam und lebt seit 1986 in Nürnberg. Wie jedes Kind begann sie zu malen als sie mit Stiften umgehen konnte.
Ihre bevorzugte Technik seit über 20 Jahren ist der Linolschnitt. In dieser Technik entstehen die meisten ihrer Arbeiten. Die Drucke in limitierter Auflage werden handkoloriert, jedes einzelne Bild ist also ein Unikat. Entdeckt hat sie ich diese Technik 1986 in der Druckwerkstatt von Heinz Thurn in Nürnberg. Bis auf wenige Ausnahmen entstanden seitdem alle ihre Bilder auf Basis der Linolschnitttechnik. Der Prozess bis zum fertigen Bild ist für sie eine wunderbare kreative Reise, um ihre Leidenschaften zu leben und zu kombinieren. Die Idee, das Studium und die Auswahl des Motives, die Skizze, die Übertragung und die Schnitzarbeit am Linol, der Farbentwurf und schließlich die Kolorierung mit Gouache und Farbstiften - Margreet Duijneveld liebt jeden Arbeitsschritt und den großen handwerklichen Anteil, sie versteht sich auch als Handwerkerin. Es ist eine langsame Reise, alle Arbeiten erfordern ihre Zeit und ihre Pausen, sie befindet sich in einem natürlichen Arbeitsrhythmus.
Die Bilder sind das Ergebnis ihrer positiven Energie, sie sollen nicht schockieren oder belehren, sie sollen klar in ihrer Darstellung und Aussage sein und vielleicht zum Nachdenken anregen.
- Margreet Duijneveld - Stieglitz
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Autor:wochenblatt - Redaktion aus Eckental |