Das JUZ-Team freut sich auf das erste Konzert in 2026 am Samstag, 24. Januar!
Neulich fiel bei einer Unterhaltung über Künstliche Intelligenz in der Popmusik der folgende kluge Satz: „Wer sich als Musiker von einer KI ersetzen lässt, hat es nicht anders verdient“. Denn: KI schöpft in der Musik in der Regel aus bereits Vorhandenem, produziert jedoch kaum Originäres. Insofern machen Point & Die Spielverderber Anti-KI-Musik. Dabei speisen sich selbstverständlich auch die Songs von Peter „Point“ Gruner aus mannigfachen Quellen, doch das Ergebnis ist hochgradig individuell, organisch und voller analoger menschlicher Wärme. Der nach allen Seiten weit offene Roots-Rock der Erlanger ist eine Liebeserklärung an das Leben mit all seinen Licht- und Schattenseiten. Ein poetischsinnlicher Angriff auf die Konformität, den zynischen Fatalismus und den dumpfbackigen Populismus unserer Tage. Nicht umsonst heißt ihr siebtes Album „Weltaufgangsprophet“.
Was nicht heißt, dass es zwischen all den tanzbaren Folkrock-, Rock‘n‘Roll- oder Reggae-Anleihen keinen Platz für Lakonie und Melancholie gäbe. Doch am Ende des Tages stehen Point & Die Spielverderber für die gelebte Philosophie des „Jetzt erst recht“. Der Mensch ist im Grunde gut. Er braucht bloß mehr Mut dazu.
Einlass ist ab 19 Uhr. Beginn ist um 20 Uhr. Der Eintritt beträgt 10 Euro.
Außerdem freut sich das JUZ-Team ein Konzert der Rockabilly-Band „Rocket ´54“ am Samstag, 31. Januar, ankündigen zu dürfen.
Autor:wochenblatt - Redaktion aus Eckental |