Von Donnerstag, 18. September, bis Mittwoch, 8. Oktober, zeigt Gemeindebücherei eine Ausstellung des BUND Naturschutz in Bayern.
Straßen- und Wegränder, Mauern und Zäune, offene Böden, Schuttplätze oder Brachflächen bieten einer ganzen Reihe besonders anpassungsfähiger Pflanzen gute Lebensbedingungen. Diese „Ruderalpflanzen“ sind kein „Unkraut“, sondern Multitalente! Sie besiedeln vom Menschen geschaffene, aber nicht genutzte Standorte - sogenannte Ruderalstellen (vom lateinischen „Rudus“ = Schutt, Mörtel). Das Dulden „wilder Gesellen“ ist keineswegs ein Zeichen von Nachlässigkeit. Der Natur eine Chance geben, heißt Mut zu einer vielfältigen natürlichen Ästhetik aufzubringen statt mit einem monotonen Rasen langweiligen Schönheitsvorstellungen zu folgen.
Autor:wochenblatt - Redaktion aus Eckental |