Agenda 21 und Energiewendeverein präsentieren Ideen zur Gemeinde der kurzen Wege
Lebendige und attraktive Orte brauchen lebenswerte öffentliche Räume. Gerade Straßen und Plätze mit ihren vielfältigen Funktionen sind das Aushängeschild, das Gesicht der Kommunen und prägen maßgeblich deren Lebensqualität und Modernität.
Mit der Idee der „Gemeinde der kurzen Wege“ zeigt die Agenda 21 auf, wie Alltagswege sicherer und klimafreundlicher gestaltet werden können, während gleichzeitig die Aufenthaltsqualität auf Plätzen spürbar wächst. Starke Rückendeckung erhält das Projekt dabei direkt aus der Bevölkerung: Über Rückmeldebögen zur Situation des Radverkehrs äußerten zahlreiche Eckentaler ihre konkreten Wünsche und Ideen. Diese wertvollen Anregungen flossen unmittelbar in das Konzept ein, das nun der Gemeindepolitik als praxisnaher und bürgernaher Leitfaden übergeben wurde.
Das Motto „Lebenswerte Räume für alle“, das die Ortsgruppe des Vereins Energiewende vorstellt, betont die gleichberechtigten Ansprüche aller Teilnehmer an den öffentlichen Raum: neben Straßen für Autofahrende muss es auch Räume für Fußgänger und Radfahrende geben, neben Parkplätzen auch Spielplätze und Angebote zum Verweilen. Eine zukunftsfähige, naturnahe Gestaltung dieser Bereiche mit klimafester Bepflanzung, schattenspendenden Bäumen und reduzierter Versiegelung erhöht dabei die Attraktivität und unterstützt den Klimaschutz.
Wer mehr über das Konzept und die Hintergründe wissen möchte, kommt am Samstag, 10. Oktober, von 10-14 Uhr in die Gemeindebücherei Eckental zur Ausstellung „Alternatives Verkehrskonzept für Eckental“ im Rahmen der europäischen Mobilitätswoche.
Weitere Informationen und direkte Ansprechpartner über
info@agenda21-eckental.de
eckental@energiewende-erhlangen.de
Autor:wochenblatt - Redaktion aus Eckental |