Eine Zeitreise durch die Geschichte der Herrschaft
Wer sich schon einmal gefragt hat, wie der heutige deutsche Staat und die Gesellschaft entstanden sind, und wo die Demokratie eigentlich herkommt, kann am Samstag, 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einheit, im Fränkische Schweiz-Museum auf Zeitreise gehen.
Die Führung beginnt in einem fiktiven Dorf der Jungsteinzeit vor rund 7000 Jahren. Von dort aus geht es Schritt für Schritt durch die Geschichte: Mit jeder Epoche wird das Dorfleben komplexer. In der Eisenzeit begegnen uns schließlich erste Formen von Adel und Königtum. Doch wer soll eigentlich bestimmen, wie eine Gesellschaft regiert wird? Und wer darf mitentscheiden? Die Geschichte führt unter anderem nach Athen, wo es dem Adel gelang, die Macht des Königs zurückzudrängen und einen Adelsrat zu schaffen, der im Laufe der Zeit auch die Bürger stärker einbezog. Aus solchen Entwicklungen entstand schließlich das, was die Griechen „Demokratie“ – Volksherrschaft – nannten.
Von der Antike bis zur modernen Demokratie war es eine lange Reise, geprägt von politischen Veränderungen, Rückschlägen und neuen Herausforderungen. Und auch mit der Entstehung moderner demokratischer Staaten ist diese Geschichte nicht abgeschlossen: Demokratie muss immer wieder bewahrt, gestaltet und verteidigt werden.
Die etwa einstündigen Führungen um 11 Uhr und um 14.30 Uhr laden dazu ein, diese lange Entwicklung nachzuvollziehen.
Treffpunkt ist die Museumskasse. Erwachsene 5 Euro, Kinder 2 Euro (zzgl. Museumseintritt). Eine Voranmeldung wird empfohlen. Buchung über die Homepage.
Autor:wochenblatt - Redaktion aus Eckental |