Gruppe F
Die Gruppengegner des DFB-Teams

Frankreich

Auch Frankreich belegte in der Qualifikation den ersten Platz in seiner Gruppe. In der Gruppe H setzte man sich mit acht Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage durch. Top-Torschütze in der Qualifikation war Olivier Giroud mit sechs Toren. Frankreich konnte bisher 1984 und 2000 die Europameisterschaft für sich entscheiden. Bei der EURO 2016 verloren sie aber im Finale mit 0:1 nach Verlängerung gegen Portugal.

Trainer: Didier DeschampsDeschamps führte Frankreich 1998 zum WM-Sieg und zwei Jahre später zum Triumph bei der EURO 2000. Er trainiert die Franzosen seit 2012 und könnte nach dem WM-Sieg 2018 im nächsten Jahr auch als Trainer das internationale Double feiern.

Schlüsselspieler: Antoine GriezmannDer beste Spieler und Toptorschütze der Europameisterschaft 2016 hat seinen Einfluss auf das Team noch steigern können. Der Stürmer vom FC Barcelona ist auf und neben dem Platz die Führungsfigur. In der Qualifikation bereitete er sieben Treffer vor.

Größtes Talent: Clément LengletEr hat in Barcelona sehr schnell Fuß gefasst. Erst im Juni 2019 feierte er sein Debüt für Les Bleus. Doch schon jetzt gilt er neben Raphaël Varane in der Innenverteidigung unter Deschamps als gesetzt.

Hätten Sie es gewusst?Frankreich nimmt zum 13. Mal in Folge an einer Endrunde teil. Seit der EM 96 haben die Franzosen kein Turnier verpasst. In dieser Zeit erreichten sie fünfmal das Finale und gewannen drei davon.

Portugal

In der Gruppe B der EM-Qualifikation landete der amtierende Europameister auf Platz 2 mit fünf Siegen, 2 Unentschieden und einer Niederlage. Die meisten Tore in der Qualifikation schoss Christiano Ronaldo (11 Tore). Bestes Ergebnis einer Europameisterschaft war der Titel 2016.

Trainer: Fernando SantosFernando Santos trainierte die drei großen Klubs in Portugal, ehe er 2014 die Nationalmannschaft übernahm. Zuvor hatte er bereits das Nationalteam von Griechenland trainiert. Er führte die Portugiesen zum Titel bei der UEFA EURO 2016 sowie der erstmals ausgetragenen UEFA Nations League.

Schlüsselspieler: Cristiano RonaldoPortugals Rekordnationalspieler und Rekordtorschütze wird bei der EURO 2020 bereits 36 sein, dort dürfte er noch ein ganz besonderes Ziel verfolgen: Bislang war er noch nie Torschützenkönig bei einer EURO- oder WM-Endrunde.

Größtes Talent: João FélixJoão Félix ist mit einer überragenden Technik gesegnet. Er ist ein fester Bestandteil der Mannschaft, nachdem er bei Portugals Triumph bei der UEFA Nations League 2019 ein fulminantes Debüt gefeiert hatte.

Hätten Sie es gewusst?Die Niederlage im Oktober gegen die Ukraine war Portugals erste unter Fernando Santos im Rahmen einer EURO (oder auch Nations League), und der Trainer ist seit September 2014 im Amt. Seine einzigen Niederlagen mit Portugal zuvor hatte er bei Weltmeisterschaften kassiert.

Ungarn

In der Qualifikation konnte das Team aus Ungarn nicht gut abschneiden. Mit vier Siegen und 4 Niederlagen landete die Mannschaft nur auf dem vierten Platz. In den Play-offs konnte man sich gegen Bulgarien (3:1) und Island (2:1) durchsetzen und so doch noch das Ticket für die EM lösen. Top-Torschütze in der Qualifikation war Willi Orban mit drei Treffern. Der dritte Platz bei der EM 1964 war bislang das beste Ergebnis der Ungarn. Bei der EURO 2016 schied das Team im Achtelfinale nach einer 0:4-Niederlage gegen Belgien aus.

Trainer: Marco RossiDer frühere italienische Verteidiger hatte in Ungarn vier Jahre lang trainiert, als er im Juni 2018 die Nationalmannschaft übernahm.

Schlüsselspieler: Willi OrbanLeipzigs Innenverteidiger macht keine halben Sachen und ist auch in der Offensive brandgefährlich. In den letzten zwei Jahren war er mit vier Toren der zweitbeste Torschütze seines Landes.

Größtes Talent: Dominik SzoboszlaiDer offensive Mittelfeldspieler, der im Winter von Salzburg nach Leipzig wechselte, hat jede Menge Talent und ist Ungarns treibende Kraft. Vor allem seine Freistöße sind eine unheimlich gefährliche Waffe.

Hätten Sie es gewusst?Ungarn erreichte zwei der ersten vier Halbfinals, 1964 und 1972, qualifizierte sich dann aber erst wieder für 2016.

Quelle: UEFA

Autor:

wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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