Landkreis ERH
Geflügelpest bei einem weiteren Wildvogel nachgewiesen

Symbolbild

Im Landkreis Erlangen-Höchstadt ist ein weiterer Fall von Geflügelpest (HPAI) – auch Vogelgrippe genannt – amtlich bestätigt: Bei einem verendeten Schwan wurde das Geflügelpest-Virus vom Typ H5N5 vom nationalen Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut nachgewiesen.

Zum Schutz vor einer weiteren Ausbreitung der Geflügelpest und insbesondere zum Schutz von Haus- und Nutzgeflügel sind die mit der Allgemeinverfügung vom 19. Februar angeordneten Schutzmaßnahmen zu beachten. Danach sind die Betriebe unter anderem verpflichtet, die Stallpflicht sowie die allgemeinen Hygiene- und Biosicherheitsmaßnahmen konsequent einzuhalten. Aktuell ist noch nicht abzusehen, wann die Stallpflicht wieder aufgehoben werden kann. Die Allgemeinverfügung ist auf der Homepage des Landratsamtes veröffentlicht.

Eine Ansteckung des Menschen mit dem Erreger über infizierte Vögel oder deren Ausscheidungen ist in Deutschland bislang nicht bekannt geworden. Enger Kontakt zu krankem oder verendetem Geflügel sollte vermieden und tot aufgefundene Wildvögel sollten nicht berührt oder bewegt werden. Bürger werden gebeten, aufgefundene verendete oder kranke wildlebende Wasservögel und Greifvögel dem Veterinäramt telefonisch unter 09193 202423 oder per E-Mail an vet@erlangen-hoechstadt.de zu melden. Auf die Verpflichtung zur Anmeldung von Geflügelhaltungen beim Veterinäramt wird nochmals hingewiesen.

Aktuelle Informationen zur Geflügelpest in Bayern sowie ein Merkblatt für Geflügelhalter und eine Übersicht der aktuell betroffenen Gebiete in Bayern, sind auf der Seite des Landesamtes für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit unter dem Stichwort „Geflügelpest“ verfügbar. 

Ursprüngliche Meldung: 
In einem kleinen Geflügelbetrieb im Landkreis Bayreuth wurde ein Ausbruch von Geflügelpest (HPAI), auch Vogelgrippe genannt, festgestellt. Um eine Ausbreitung auf weitere Nutz- und Haustierbestände zu verhindern, wurden ein Sperrbezirk mit Radius 3 km und ein Beobachtungsgebiet mit Radius 10 km eingerichtet. Teile dieser Zonen reichen auch in den Landkreis Forchheim.

Insbesondere für lebendes Geflügel, Eier und Geflügelfleischprodukte gelten in und aus diesen Gebieten Verbringungsverbote. Vom Sperrbezirk sind Orte im Marktes Gößweistein betroffen. Das Beobachtungsgebiet umfasst Orte in Gemeinden bis Egloffstein und Obertrubach. Das Landratsamt Forchheim hat für das gesamte Landkreisgebiet eine Stallpflicht für Geflügel, sowie erhöhte Biosicherheitsmaßnahmen angeordnet und weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass alle Geflügelhaltungen, auch Hobbyhaltungen, beim zuständigen Veterinäramt gemeldet werden müssen.

Die Biosicherheitsmaßnahmen sollen vor allem sicherstellen, dass keine Erreger von außen in den Stall eingetragen werden. Das Betreten des Stalls darf daher nur mit sauberer betriebseigener Schutzkleidung oder Einmalkleidung erfolgen. Insbesondere müssen die Schuhe direkt vor Betreten des Stalls gewechselt oder desinfiziert werden.

Biosicherheitsmaßnahmen im Landkreis Erlangen-Höchstadt

Auch im gesamten Landkreis Erlangen-Höchstadt haben Halter von Geflügel ergänzende Aufzeichnungen zu machen sowie Biosicherheitsmaßnahmen durchzuführen. Die Allgemeinverfügung und der Bekanntmachungstext sind auch auf der Internetseite des Landkreises Erlangen-Höchstadt zu finden:
www.erlangen-hoechstadt.de 

Keine Übertragung auf Menschen

Laut Friedrich-Loeffler-Institut FLI gibt es bisher keine Hinweise darauf, dass aktuelle HPAIV auf den Menschen übertragen werden kann.

Autor:

wochenblatt - Redaktion aus Eckental

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